Kurz vor der portugiesischen Grenze haben wir uns nochmals einen sehr schön gelegenen SP ausgesucht.
„Camper Park Playas de Luz“
Sehr grosszügige Plätze, eine vorbildliche Ver-und Entsorgung und vor allem sehr nette und hilfsbereite Stellplatzbetreiber.
Auch von hier aus haben wir wieder viele Ausflüge unternommen.
Nach Ayamonte ein süsses Städtchen mit ganz viel „Plättli“ an den Wänden, auf dem Boden, sogar die Bänke sind „plättlet“ (gefliest).
Die Hauptattraktionen des Urlaubsortes Isla Cristina sind die schönen langen Sandstrände, die gemütliche Altstadt und der lebendige Fischereihafen.
„Marismas de Isla Cristina“ „Salinen“ steht unter Naturschutz.
Ganz bekannt das Flor de Sale... traditionell handgeschöpft in den Salinen von Isla Cristina.
Die Frage die wir uns stellten, ob es wohl sinnvoll wäre noch nach Portugal zu fahren hat sich schnell in Luft aufgelöst.
Den ersten Platz den wir uns ausgesucht haben war der Motorhome Park Falesia.
Der Spaziergang zum Meer, ein „muss“ wenn man auf diesem Platz ist. Schon die Konstruktion der Holz-Treppe ist sehenswert.
Und dann der breite Sandstrand mit den „bunten“ Felsformationen... man kann sich kaum sattsehen.
Aber seht selbst...
Von Falesia ging es dann weiter nach Luz auf den grossen Campingplatz „Turiscampo“... RIESIG und eigentlich nicht unser Ding.
Die kurze Distanz zu Lagos (5 km) hat uns zu diesem Campingplatz geführt.
Uli‘s Cousine wohnt da und die wollten wir besuchen.
Sie ist mit uns an die Westküste, Richtung Carrapateira gefahren und hat uns ihre Lieblingsstrände gezeigt...
Praia Da Bordeira und Praia do Amado...
Im ersten Moment ist man sprachlos.
Unbeschreiblich was man da sieht... in Worte fassen kann man es nicht und auf Fotos festhalten auch nicht.
Wobei auch die Fotos schön und beeindruckend geworden sind.
Am nächsten Tag sind wir mit dem Quad nach Sagres und ans Cabo de São Vicente gefahren.
Dieses Highlight wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Es ist Europas südwestlichster Punkt.
Logisch das wir an dieser Stelle nicht alleine waren.
Busweise werden an diesen „magischen“ Ort die Touristen angekarrt.
Aber irgendwie wird diese „Magie“ von so vielen Menschen zerstört.
Für uns auf jeden Fall.
Beeindruckend die „Weite“ und die teilweise bis 70 m hohen Felsen.
Das Ende der Welt... das Gefühl, die Sehnsucht und das Fernweh sind jedoch noch irgend wie spürbar...
mit ihrer „Ponta da Piedade“...
Klippen die einen Panoramablick bieten... wieder bleibt einem bei diesem Anblick fast die Spuke weg.
Das Städtchen, historisch und sehr lebhaft, sehr charmant... zum verlieben.
Enge Pflasterstrassen, traditionelle Häuser, eine hübsche Hafenfront... es fehlt nichts.
und das Umland, der „Garten der Algarve“.
Bewaldete Anhöhen, Obstgärten die einen betörenden Duft ausströmen, diese Gegend lädt ein, die Gedanken an Strände und Sand eine Weile zu vergessen.
Auch Silves... eine Festungsstadt. Frühere Hauptstadt der Algarve.
Heute aber ein ruhiges, beschauliches Dörfchen.
Aufgefallen ist mir das Haus der Feuerwehr... schaut euch dieses faszinierende Bild an.
Dank Claudia, die uns dies alles gezeigt hat, durften wir einen supertollen Tag geniessen.
Der Stellplatz Figueira Camperpark ein paar Kilometer weiter war unser nächstes
Ziel.
Wir wollten diese Atemberaubend schöne Gegend noch ein paar Tage geniessen.
Vom Stellplatz aus ist man in ca. 2 km in einer wunderschönen Bucht... (die ist nur zu Fuss erreichbar)
Unzählige dieser Buchten findet man hier in der Gegend.
Abenteuerliche Wege, geschaffen für unseren „Gaganidos“ (Quad), haben uns Buchten finden lassen... UNGLAUBLICH, UNWIRKLICH...
Wir sind total begeistert von der wilden Schönheit Portugals.
Langsam aber sicher machen wir uns, sobald wir uns trennen können, auf den Weg nach Deutschland...
Aber hierher nach Portugal kommen wir bestimmt wieder!