Da die Wettervorhersage für die Küste Portugals windig mit etwas „kühleren“ Temperaturen war, haben wir uns entschlossen ins „Hinterland“ zu fahren.
Irgendwie „tat es schon weh“... aber wir kommen ja wieder... evtl. schon in diesem Jahr im Herbst😊
Die Entscheidung war aber genau richtig.
Es war sommerlich warm und auch das ländliche Portugal hat, wie die Küste auch, ihren besonderen Reiz.
Kurz vor Oubrique sind wir auf dem kleinen CP
„Serro da Bica“ gestrandet und haben uns da sehr wohl gefühlt.
Den Ort Oubrique haben wir natürlich genauer „unter die Lupe“ genommen.
Klein und gemütlich.
Mit dem Quad, aber auch zu Fuss wurde die herrlich grünblühende Landschaft, mit überwiegend sehr alten, teils bizarren Formen der Stein- und Korkeichen, erkundet.
Der nächste Halt war Évora... da haben wir uns vorgenommen die berühmte Knochenkapelle, Capela dos Ossos zu besichtigen.
Wir waren um 9:00 Uhr schon da, denn ab halb 10 kommen Busweise Touristen und wir wollten nicht mit der Masse gehen.
Und so waren wir ganz alleine mit den vielen Gebeinen in dieser für mich „gruseligen und makaber“ anmutenden Kappelle.
“Wir warten auf Eure Knochen“... das steht am Eingang.
Die Knochenkapelle wurde aber aus einer Notwendigkeit heraus geboren und ist nicht nur eine religiöse Kuriosität. Es steht... „Im 16. Jahrhundert waren die Friedhöfe in Evora übervölkert, so das
die Knochen exhumiert wurden um Platz für neue Körper zu schaffen. Die Knochen wurden respektvoll in den Zement gegossen und in dieser Gebetsstätte untergebracht“... so sind die Gebeine (Körper)
Gott näher...
Aber auch die Stadt.
Evora ist eine charmantes Städtchen im Herzen der Alentejo Region. Gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der römische Tempel (auch Tempel der Diana genannt), ist sehr imposant. Die Kathedrale, ein gotisches Bauwerk... uvm... es lohnt sich auf jeden Fall hier mehr Zeit zu verbringen.
Nach Évora Monte wollten wir, weil es erstens einen Stellplatz/Campingplatz hat und Évora Monte gehört
zum Landkreis Estremoz...
Vielen ist Estremoz kein Begriff, aber für Uli eine höchst interessante Gegend.
Er hat viel mit dem Marmor, der da in vielen Steinbrüchen abgebaut wird, gearbeitet und in verschiedenen Projekten verarbeitet.
Im Städtchen Estremoz wurde sogar der Boden mit diesem tollen Marmor gestaltet, sowie Gebäudefassaden und auch die Stadttore.
Schon sehr faszinierend, wenn man weiss was „dahinter steckt“.
🇪🇸🇪🇸🇪🇸 wieder in Spanien 🇪🇸🇪🇸🇪🇸
Die Stadt Cáceres in der Extremadura zählt zu einem der schönsten mittelalterlichen Orten in Spanien.
In der historische Altstadt, würde das „Barrio Monumental“ als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet.
In die Stadt sind wir mit „Gaganidos“ gefahren. Dann waren wir 20 km zu Fuss in der Stadt unterwegs und abends kamen wir total Platt, wieder daheim an.
Auf dem
CP der ca. 5 km von der Stadt liegt.
Für die kommenden Tage scheint eine „Kältewelle“ im Anmarsch zu sein... da werden wir wohl ein bisschen fahren... mal schauen wo der nächste Stopp sein wird.