Die erste Ausfahrt mit unserem neuen "Begleiter"...

Das war schon sehr aufregend... 

Uli hat sich so ein Quad schon lange gewünscht und endlich steht er da...

Da mussten wir natürlich sofort eine Probefahrt in der "Heimat" machen. 

Erst bin ich ganz brav mitgefahren. Als Uli mich jedoch fragte, ob ich denn mal selber fahren wolle...

LOGISCH wollte ich.

Und mit dem Teil muss ich nicht nur auf Strassen fahren, nein, einfach über "Stock und Stein".

Man sieht Orte und Perspektiven, die man vorher gar nicht wahrgenommen hat. 

Das Einzigste was mich an dieser Sache ein bisschen stört, ist der Helm... aber da hab ich mir auch schon ein optisch etwas schöneres Teil rausgesucht... der wartet in "Bella Italia" auf mich...

Denn nur da, wissen die "Helmdesigner" was Frauen wollen...

Fazit: ist schon toll so ein Teil😃

 


Ein Wochenende in Zürich... einfach ein paar Tage weg...

Das wir immer mal wieder mit dem Womo in Zürich landen "stranden" ist  irgendwie logisch. Bin ich doch in dieser wunderschönen Stadt geboren und aufgewachsen.

Zürich ist aber auf jeden Fall eine Reise wert. Ob als Paar, oder auch mit Kindern. 

Vom Campingplatz aus ist man Ruckizucki mit dem Bus, der direkt vor dem Campingplatz eine Haltestelle hat, in der Stadt.

Es gibt so viel Möglichkeiten Zürich zu erleben.


Unterwegs nach Hooksiel...

Wir sind unterwegs nach Hooksiel...Ein "Sielort" im Wangerland an der Nordsee. Ein Ort mit Tradition und trotzdem modern, diese Kombination prägt Hooksiel. 

Ein Wohnmobilstellplatz, ein Campingplatz und  GANZ NEU... 

die NEUERÖFFNUNG von

 

Radeberger Reisemobile

 

Jetzt am Wochenende vom

29.04.2017 - 01.05.2017

von 09:00 Uhr- 18:00 Uhr

Schwarzhamm 10, in26434 Hooksiel

Mit den neuen "Laika" Modellen im Dolce Vita Flair... und die Premiere der ersten "Etrusco" Modelle. Einem grossen Fritz Berger Camping Shop.Viele interessante Themen zu Zubehör, Technik, Versicherung und Finanzierungen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, sogar mit musikalischer Untermalung.

Damit es den Kindern nicht langweilig wird gibt es unter anderem eine Hüpfburg uvm...

Am Besten ihr kommt alle her und schaut euch das vor Ort an. 

Das Team von Radeberger Reisemobile (bei dem ich in Hooksiel dabei sein darf) freut sich auf euch. 


Ein Osterwochenende wie… 🐣 „im April“

Eine Woche vor Ostern haben wir alle noch in der Sonne gelegen und uns an den herrlich warmen Temperaturen gefreut.

Diese Temperaturen haben wir uns bestimmt alle in Deutschland an diesem Osterwochenende herbeigewünscht… doch geklappt hat es leider nicht… zumindest nicht hier bei uns.

Trotz allem hatten wir ein superschönes Wochenende in Meissenheim.

 

Auf diesem wunderschönen mit viel Liebe zum Detail gestalteten Womostellplatz.

http://www.womoparkortenau.de

 

Wir waren natürlich nicht die Einzigsten die diese Idee hatten, dementsprechend war der Platz gut besucht.

 

Mein persönliches Highlight war die Ausfahrt mit dem roten Feuerwehrauto… Wilfried hat mich mitgenommenen und wir sind mit diesem imposanten Auto bis nach Gengenbach gefahren. 

 

Von diesem Stellplatz gibt es übrigens einen tollen Stellplatzfilm… es lohnt sich da mal „Halt“ zu machen.

Wohnmobilstellplatz Gengenbach

 

Und ein „Osterfeuer“ durfte natürlich nicht fehlen.

Bei diesen Temperaturen schmeckt ein „Chäsfondue“ ausgezeichnet… danke Markus, es war „leckerleckerlecker“.😉

 

 

Wir hatten trotz „Aprilwetter“ ein tolles Oster-Wochenende mit und bei Freunden…


...ein paar Kilo "leichter" wieder zu Hause...

Nachdem wir doch noch am 29.03.2017 losfahren konnten, waren wir bereits gestern Abend wieder zu Hause.

Was man in relativ kurzer Zeit alles erleben kann... 

Die erste Nacht verbrachten wir auf einem idyllisch gelegenen, kleinen aber feinen Stellplatz unweit von Feuchtwangen. Schon alleine die Umgebung war wunderschön. Du wachst morgens auf und vor dir liegt ein "Miniweiher"...  

Doch wir mussten weiter, denn vor uns liegen noch ca. 550 km.

Nach einem "kurzen Hallo" bei Rainer Hopf in Feuchtwangen, ging es auf die Autobahn, denn unser Ziel war Goch.

Auf Grund mehrerer kilometerlangen Staus auf der Autobahn, kamen wir dann relativ spät auf dem Wohnmobilstellplatz in Goch an.

Chrissie und Reinhard haben für uns einen Plaz freigehalten UND... wir wurden bekocht... Reinhard hat uns mit seinem leckeren Rührei "das Leben gerettet". 😘 Dank des lauen Abends verbrachten wir noch ein paar schöne Stunden mit den beiden vor dem Womo.

Morgens um kurz vor 8 trafen wir dann bei der Firma WCS ein und sofort legte Götz mit seinem Team los, um unser Womo von den Gelbatterien zu befreien, um dann neue Lithiumbatterien einzubauen...

Ach ja, ein neues Solarpaneel war auch noch fällig... für einen Booster hat die Zeit dann leider nicht mehr gereicht... aber jetzt haben wir erst mal was zum testen. 

Das Wetter war herrlich und die "Kaffee-Ecke" im Freien hat uns die Zeit des wartens verkürzt. Chrissie und Reinhard schauten auch nochmal kurz vorbei und somit ging dieser Tag "ruckizucki" vorüber und wir konnten uns auf den Rückweg machen... d.h. wir blieben noch eine Nacht in der Nähe, denn die neuen Batterien mussten erst mal voll werden am Strom.

Wir haben ein schönes Plätzchen gefunden... den Stellplatz Bergstrasse in Uedem.

"Süss" wenn in der Beschreibung steht: "liegt auf einem Hügel vor dem Ort"... denn in diesem Teil von Deutschland ist alles "flach"... (für mich als Schweizerin halt😉)

Am Samstag wollten wir noch beim "Restaurant Goldschmitt" in Walldürn lecker essen gehen...

Das Essen war wie immer ausgezeichtnet!!!

 

Das Essen war so gut, dass wir am Sonntag nochmal zum Mittagessen hingingen.

Und wir werden bestimmt wieder kommen. Denn es ist immer wieder schön und ein Genuss.

Und dann... ab nach Hause, bis zum nächsten Ausflug mit "Innarmorata"...


29-03-2017 ...auf nach Goch zu WCS...

Was mir zum Landkreis Kleve in dem auch Goch liegt einfällt, sind die vielen goldgelben Rapsfelder und überall Mühlen...

Hier am Bodensee soll es das ganze Wochenende „Sonne pur“ sein und was tun wir?

Wir fahren laut Wettervorhersage in den Regen, nämlich 709 km nach NRW Goch… (ich gehe mal davon aus, dass der Wetterbericht falsch liegt)

Was wir da tun?

Wir kommen unserem Ziel, „Autark mit dem Wohnmobil“ immer näher… denn wir werden die Firma WCS der grösste Wohnmobil-Ausrüster in Nordrhein-Westfalen für 5 namhafte Hersteller besuchen und uns Lithium-Batterien einbauen lassen.

Mal schauen, was Uli sonst noch so alles möchte…

Morgen früh oder aber auch schon heute Abend werden wir „Inamorata“ starten und Richtung Norden aufbrechen… leider müssen wir Sonntag Abend wieder zu Hause sein. 

Ich werde berichten…  


24-02-2017 Unsere "Flucht" nach Bad Wörishofen

Tief Thomas hat uns zu einem Thermen-Day verdonnert...

 

Schon als wir losfuhren kündigte sich dieser "Thomas" sporadisch mit einem Seitenhieb... darum führte uns mein "Innamorata" nach Bad Wörishofen direkt auf den Womostellplatz der Therme, denn das Wetter für Freitag soll richtig fies kalt werden...

Schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, rüttelte "Thomas" wie irre an unserem Womo... sehr penetrant, schon fast lästig.

 

Wir haben den Tag in der Wärme der Therme verbracht. Genau die richtige Entscheidung. So ein Thermenbesuch ist schon etwas geniales... 

den ganzen Tag duschen, saunieren, schlafen, essen, trinken und vor allem die gemeinsame Zeit... für uns ist so ein Tag der Zweisamkeit sehr wertvoll. 

 

Geweckt wurden wir am Samstag von der Sonne... der Tag begrüsste uns mit blauem Himmel, aber leider Minustemperaturen. 

Deshalb wollten wir heute Bad Wörishofen anschauen. Ca. 2km Fussmarsch und man ist mittendrin. 

 

Alle sprechen davon...

die ganzheitliche Medizin, sanfte Heilmethoden, Prävention und die Einheit von Körper, Geist und Seele In Bad Wörishofen "praktiziert" man das schon seit 150 Jahren. 

Das nämlich ist die zeitlos moderne Philosophie von Sebastian Kneipp: Seine Lehre wird hier bis heute praktiziert. Somit ging sein grösster Wunsch in Erfüllung. 

Und diese Philosophie spürt man förmlich im ganzen Städtchen. 

 

Der Sonnentag lud uns ein, in einem der vielen Biergärten unseren Hunger zu stillen... bayrische Spezialitäten... mmmhhh...

Beim "Verdauungsspaziergang" zum "Weltbestenkuchencafe", (Tipp von Einheimischen), findet man überall kleine Läden... sehr interessant. 

Abendessen brauchten wir keines mehr. 

 

Dann nochmal ein Tag mit Sauna und relaxen...

Auch so kann man die närrischen Tage verbringen.

 

Für uns war es eine tolle Zeit und so sind wir gestärkt für die kommenden Arbeitstage. 


23-02-2017 Fasnet, Fasnacht, Fasching, Karneval...

Wir sind "geflüchtet"... 

 

Heute  am späten Nachmittag ging es los... wohin? Wissen wir selber noch nicht so genau. Aber ich werde berichten, was man tun kann um diesem "Helau", Nari Naro,  Alaaf... bei uns in Tettnang , Montfort Jehu", zu entfliehen. 


07-08-2016 EIN WOCHENEDENDE ZUM ENTSCHLEUNIGEN...

Hier im Womopark in Meissenheim gleich neben der dazugehörenden Firma Junglas Design Polstermanufaktur gehen die Stunden viel zu schnell  vorbei. 

Jedesmal wenn wir mit unserem Womo "Innamorata" auf dem Wohnmobilstellplatz im "symbadischen Meissenheim" Kreis Ortenau aussteigen, fängt eine Zeit der Ruhe und Entspannung an. 

 

Es passt alles... die super Lage und eine Umgebung die zum "träumen" einlädt. 

Man muss es selbst gesehen, erlebt und gefühlt haben, dieses magische das dieser Ort ausstrahlt. 

 

Abends dann noch gemütlich bei einem Bierchen oder einem Glas Wein, interessante Gespräche führen, aber auch mal "nichts" sagen und das knisternde Lagerfeuer geniessen. Am besten ihr schaut es euch selbst an. 

Ilse & Wilfried freuen sich über jeden von euch.


13-07-2016 Innamorata...

Die romantische Bucht Innamorata mit ihrem kristallklaren Wasser und den unvergleichlichen Sonnenuntergängen, hat mich inspiriert diese Überschrift zu wählen...

Innamorata... Liebhaber...

Ja, Uli's Nebenbuhler... mein Innamorata, mein/unser  Womo. Auf Elba haben wir den Namen für unseren Laika gefunden. 

 

Eine Woche Elba war definitiv zu kurz. Es gibt so viel, was man entdecken kann auf dieser kleinengrossen Insel. Alles haben wir bei weitem nicht gesehen, obwohl es unser zweite Aufenthalt war. 

Was ich jedem Besucher einer Insel empfehlen würde, ist ein Boot zu mieten um die kleinen Buchten, die ansonsten schwer erreichbar sind, zu erkunden. 

Natürlich besteht auch die Möglichkeit einen organisierten Bootsausflug zu buchen, aber so wie wir ihn erlebt haben mit lieben Freunden, wurde dieser Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 

Doch "Schwuppdiwupp" hat uns jetzt das Festland wieder. Die Rückreise durch die wunderschöne Toskana hat auch ihren Reiz... diese Weite, die sanften Hügel, die unzähligen Zypressen und das phantastische Licht... auch für das sollte man sich noch mindestens einen Tag einplanen. 

Schweren Herzens, weil es da schon wieder regnet und die Temperaturen entsprechend "tief" sind, fahren wir jetzt wieder Richtung Bodensee. 

 

Aber es war sehr schön und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Urlaub mit "meinem Innamorata"...


08-07-2016 PARADIESISCHE EINDRÜCKE DIE ZUM TRÄUMEN EINLADEN...

Unseren Comfortplatz haben wir in einer abenteuerlichen Aktion verlassen. 

Abenteuerlich deshalb, weil wir (vor allem ich) dachten, NIE mehr mit unserem 7,5m langen und 4,8t schweren Laika den steilen, engen Hang hinauf zu kommen. 

Alleine schon durch diese Aktion bräuchte ich noch ein paar Tage mehr auf dieser traumhaften kleinen Insel. 

 

Ich habe mich soweit wieder "erholt", denn der Platz auf dem wir jetzt sind ist für uns genau passend. "Orti di Mare"  heisst er und er liegt traumhaft... jeden Morgen frisches selbstgebackenes Brot, selbstgemachte Spezialitäten, wie Marmelade, Eis (mmmhhh...) Weine, Olivenöl, Käse, Gemüse frisch geerntet  usw. und das alles in Bio Qualität. Zum Strand sind es 497 Schritte (ich habe sie gezählt), also weniger als 5 Minuten... auch der Weg dahin ist einfach schön. Morgens wenn noch alles schläft gehört der Strand und das Meer uns.

Wir haben beschlossen, dass wir hier bleiben, denn der Tourismus ist schon in vollem Gange und entsprechend schwierig ist es deshalb einen passenden Platz zu finden.

 

Mit unserem Mietauto erkunden wir die wunderschöne Insel. 

Die maximale Länge der Insel in Ost-West Richtung beträgt circa 27 km, während die maximale Entfernung zwischen Nord- und Südküste circa 18 km beträgt. Ihr höchster Punkt ist mit 1019 m der Monte Capanne. 

 

Elba ist in 8 Gemeinden unterteilt: Portoferraio(Hauptstadt der Insel, mit der Insel Montecristo), Campo nell’Elba (mit Pianosa), Capoliveri, Marciana, Marciana Marina, Porto Azzurro, Rio Marina und Rio nell’Elba.

 

Man ist also relativ schnell an einem neuen Ziel. 

Durch die engen Strassen ist das Tempo eher gemütlich und man hat viel Zeit die Landschaft zu bestaunen.

 

Hier ein paar Impressionen...


05-07-2016 ISOLA D'ELBA MIT DEM WOMO...

Wir kamen Nachts kurz nach 24:00Uhr in Piombino an... laut "Google" fahren alle Fähren nach Elba von Piombino aus. Ticket hatten wir noch keines. 

Direkt am Fährhafen darf man im Womo übernachten. Die Dame an der Schranke erklärte uns, dass der Ticketschalter um 5:00Uhr öffnet. 

Richtig müde waren wir eigentlich schon, aber durch die lange Fahrt auch irgendwie munter... also setzten wir uns auf die Hafenmauer und gönnten uns noch ein, oder waren es zwei... Gläser Prosecco. Um 2:00 Uhr ging es dann ab ins Bett, bis um 5:00Uhr der Wecker klingelte. 

Für die erste Überfahrt ergatterten wir ein Ticket für 90,00 Euro... Pünktlich um 6:00Uhr legte die Fähre "Moby Love" ab und lief aus dem Hafenbecken von Piombino aus. 

Es gibt in Piombino vier Fährgesellschaften (Toremar, Blu Navy, Moby Lines und Corsica Ferries) die, die Insel mehrmals täglich anfahren. In einer Stunde erreicht man die Insel Elba (zwischen Piombino und Elba sind es 10 Km.) Angefahren werden Portoferraio, (der Haupthafen), Cavo und Rio Marina.

 

Die Überfahrt mit einem super Sonnenaufgang, dauert eine Stunde. Und "Schwuppdiwupp" rollt das Womo von der Rampe auf die Insel Elba im Hafen von Portoferraio. 

Wir haben uns für den "Camping Scaglieri Village" entschieden, weil die Bewertungen sich gut angehört haben und uns diese neugierig machten. 
Ich hatte genaue Vorstellungen, welchen Platz ich gerne wollte... einen Comfortplatz mit Wasser- und Abwasseranschluss, Strom und gaaaanz wichtig, Meerblick. 
Und... wir haben so einen Platz ergattert... um kurz vor 8:00Uhr waren wir schon da... Glück gehabt. 

 

ABER... Geschmäcker sind bekanntlich verschieden... so richtig wohlfühlen können wir uns trotz allem Glück doch nicht... 
Wir würden eher einen kleinen Camping- oder Stellplatz vorziehen... ohne Animation, Wassergymnastik im Swimmingpool und noch so einigen Schnickschnack mehr.

Aber jetzt waren wir da, müde aber glücklich auf Elba zu sein. 



Ich wollte von unterwegs noch online ein kleines Auto mieten, aber aufgrund der schlechten Internetverbindung hat es auch nach mehrmaligen Versuchen nicht geklappt. Schade, denn es wäre ein Superangebot gewesen, inkl. Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, Diebstahl, Glas und Unterboden... quasi alles was auf so einer Insel wichtig wäre. 


Auf dem Campingplatz wollten sie Preise... die uns zu hoch erschienen und Vollkassko gäbe es auf Elba nicht. Also sind wir mit dem Bus nach Portoferraio gefahren um da ein Auto zu mieten... wir haben jetzt eins... doch solltet ihr auf Elba ein Auto mieten wollen, macht das unbedingt schon daheim online. 
Drückt uns die Daumen, dass wir das Auto ohne Kratzer abgeben können. 



Morgen fahren wir weiter. Wohin... mal schauen. 
Belohnt wurden wir heute Abend mit einem traumhaften Sonnenuntergang am Strand von Scaglieri. 


04-07-2016 Napoleon lässt grüssen...

Ist doch toll, wenn das Womo immer gepackt vor der Tür steht, man einsteigen kann, den Wetterbericht anschauen, und dann entscheiden in welche Richtung es gehen soll. 

Da hier in Deutschland der Sommer nicht unbedingt das ist, wie ein Sommer sein sollte, haben wir uns für Frankreich oder Italien entschieden. 

Gesiegt hat Bella Italia und zwar die Insel Elba. 

Ca. 780 km vom Bodensee bis Elba... 

Vor 10 Jahren waren wir schon mal da... sie ist klein, gerade richtig für die paar Tage die wir zur Verfügung haben. Wobei sie die drittgrösste Insel Italiens ist und für Wohnmobilisten genial. 

Ich freue mich auf die Zypressen, Pinienwälder, Olivenhaine, Zitronen- Mandel- und Feigenbäume, die mediterane Macchia, Origano, Salbei, Kamille, Ginster, Wacholder... das leckere Essen, den guten Vino und natürlich auf das Meer.

Ich werde euch berichten...


06-03-2016 ...IM HAFEN VON MONACO...

Unsere Reise entlang der Ligurischen Küste "Riviera dei Fiori" führte uns an Sanremo vorbei bis nach Monaco...

 

In Sanremo schauten wir uns den Campingplatz "Villaggio dei Fiori" an... sehr strukturiert, riesig... aber uns persönlich hat er nicht angesprochen. Darum beschlossen wir, weiter zu fahren nach Monaco... das Parkhaus für Wohnmobile und natürlich durfte der legendäre Yachthafen nicht fehlen.

Dort ist die "Welt zu Hause"... die Welt der "Reichen und Schönen"... jedoch auch Schicksale die zu Herzen gehen. Hier haben wir die "legendäre Elisabeth" getroffen. Sie hatte mal eine überdimensionale Yacht, (diese hätten wir eigentlich gerne besichtigt, aber leider hat sie, wie das Schicksal so spielt, auf "das falsche Pferd" gesetzt und nun musste sie sich verkleinern...

Da für uns, das alles "eine Nummer" zu gross war... schön anzuschauen, doch der Trubel war uns zu viel. Also ab ins Womo und zurück nach "Bella Italia"...

Das beschauliche Fischerdorf Santo Stefano al Mare hat einen Wohnmobilstellplatz (ohne Ver- und Entsorgung, auch kein Strom) dafür direkt am Meer. Für uns genau das Richtige. Mit dem Fahrrad sind wir am Meer entlang gefahren... in beiden Richtungen ein Traum.

 

Zum essen findet man tolle kleine "Ristorante"... sehr lecker... 

Bald heisst es wieder Abschied nehmen... doch ein paar Tage, können wir uns noch vor dem schlechten Wetter in der Heimat "drücken"...


03-032016 DIE SONNE BLEIBT UNS TREU...

Mit dem Fahrrad alles am Meer entlang... ca. 6km waren es von unserem Stellplatz aus, in die wunderschöne Hafenstadt "Savona"... Das alte Zentrum "Centro storico" ist absolut sehenswert. Vor lauter schönen Gebäuden, weiss man nicht wo man zuerst hinschauen soll...

Gestern sind wir an der ligurischen Küste weitergefahren... eine traumhafte Strecke mit vielen schönen Städtchen und Dörfern. 

Im Moment noch sehr ruhig und beschaulich. Ich kann mir vorstellen, dass es hier während der Saison "wuselt"... darum sind wir froh, diesen sehr schönen Küstenabschnitt in Ruhe geniessen zu dürfen.

In "Diano Marino" fanden wir einen schön gelegenen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung. Bis ins Zentrum sind es zu Fuss ca. 10 Minuten. Mit dem Fahrrad ist man natürlich entsprechend schneller da.

Wir haben es vorgezogen mit dem Fahrrad ans Meer zu fahren... Traumhaft... 

Was wir heute unternehmen werden... lasst euch überraschen... 

Fortsetzung folgt... 


01-03-2016 AB IN DIE SONNE...

Nach erneutem Versuch des Winters, unsere Region nochmals zu beehren, fassten Uli und ich den Entschluss, abzuhauen. 

Also auf ins Womo und durch die schneebedeckten Alpen... und nun stehen wir da...

Ein "Area Sosta Camper" in Vado Ligure, angrenzend an Savona. Ein Stellplatz der alles hat, was ein Camper braucht. Nicht sehr schön, aber gut gelegen.

 

Wir sind gestern Abend angekommen. Es war ziemlich windig, aber trotzdem nicht unangenehm. 

Nachdem wir in unmittelbarer Nähe ein kleines Ristorante gefunden haben war die Welt in Ordnung.

Nachts hört man das Meeresrauschen... schön.

Heute Morgen kurz nach 7... dieser Ausblick aus dem Dachfenster.

Mich hielt nichts mehr im Bett... was gibt es schöneres als ein morgendlicher Spaziergang am Strand. 

Jetzt nach dem Frühstück, werden wir mit den Fahrrädern die Umgebung erkunden.

Ich werde berichten... 

 


24-01-2016 ENTSPANNEN IM WARMEN WOHNMOBIL

Die Türen zur CMT 2016 haben sich für die Besucher geschlossen. Jetzt wird abgebaut und eingeladen.

 

Auch ich bin froh, ohne Schuhe (mit Blasen an den Füssen) im warmen Womo zu sitzen.

 

Apropo warmes Womo... Meine Heizung ist bei diesen sibirischen Temperaturen einfach "ausgestiegen"... Gottseidank war ich hier an der CMT inmitten derjenigen, die mir auf unkomplizierte und schnelle Art geholfen haben, die Heizung wieder "auf Temperatur" zu bringen.

 

Kurz... "zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort"

 

Danke...

 

Jens Freyer, er hat einen Servicetechniker von LAIKA organisiert.

 

Andreas Bertsch vom Reisemobilhafen Bad Dürrheim, für die Mithilfe des Aus- und wieder Einbaus des Regal-Systems in unserer Heckgarage. 

 

Christian Reisch von der Firma ALDE, der veranlasst hat, dass eine neue Platine bestellt, umgehend geliefert und von Jürgen Bengelmann der Firma Truma eingebaut wurde.

 

An alle Helfer, VIELEN DANK für euren Einsatz...


24.11.2015 EINE WOCHE DIE VIEL ZU SCHNELL VORBEI WAR..."

Eine Woche im Osten Deutschland's hat gereicht... Es war so schön, ich werde auf jeden Fall wieder kommen! 

Während unser Laika in Feldschlösschen, bei "Radeberger Reisemobile" ein paar "Verschönerungen" bekam, habe ich mir die wunderschöne Stadt Dresden angeschaut.

Als ich mein Womo wieder abholen konnte, habe ich ein paar Fotos gemacht, weil ich total beeindruckt war, von einer so sauberen und aufgeräumten Werkstatt... das ganze Areal picobello... und das Team von Daniel Sperling (Radeberger-Reisemobile) wertschätzen das Eigentum ihrer Kunden, indem sie äusserst korrekt und mit entsprechender Kompetenz die anstehenden Arbeiten angehen und diese sauber, schnell und perfekt erledigen.

Aber der eigentliche Grund meiner Reise in den Osten war die Messe "TOURISTIK & CARAVANING INTERNATIONAL LEIPZIG"... ich hatte schon ein bisschen Angst mit den "alten Hasen" von "Radeberger Reisemobile" am Stand zu stehen... aber ziemlich schnell stellte sich heraus, dass meine Ängste völlig unbegründet waren.

Für mich waren die 5 Tage sehr lehrreich und sie haben mir viel Spass gemacht. Der Messestand mit den Marken "Laika", "Carthago/Malibu" und Sunlight", war sehr schön und übersichtlich aufgebaut... da wurden natürlich in erster Linie Verkaufsgespräche geführt, aber auch viel gelacht. Danke Daniel Sperling für deine Unterstützung und das ich dabei sein durfte.

...was haben wir gelacht in diesen Tagen... mit euch allen... schön war's!!!

 

Von Leipzig selber habe ich leider nicht viel gesehen, aber das werde ich mit Uli bestimmt bald nachholen. 

Noch einen Zwischenhalt in Erfurt... auch diese Stadt ( nicht mehr in Sachsen, sondern in Thüringen) einfach nur schön...

Auf dem Stellplatz "Wohnmobilpark Trautmann" auf dem übrigens auch Wohnwagengespanne willkommen sind, mit einem sehr mitteilungsfreudigen Betreiber, der super Tipps hat, ist man in ein paar Minuten Strassenbahnfahrt mitten in der wunderschönen historischen Altstadt."    


07-11-2015 "TOURISTIK & CARAVANING INTERNATIONAL LEIPZIG"...

Noch nie war ich im Osten Deutschlands... doch in diesem Jahr werde ich vom 18.11.2015 - 22.11.2015 in Leipzig sein. 

Hier den Link zur Info... http://www.touristikundcaravaning.de

 

Ich darf bei "Radeberger Reisemobile" versuchen meinen persönlichen Wohnmobil-Favoriten "Laika" zu präsentieren. Die Firma Radeberger-Reisemobile, hinter der Daniel Sperling mit seinem gesamtem Team steht.

Eine Firma mit einer sehr sympathischen Entstehunsgeschichte und Firmenphilosophie. Nachlesen könnt ihr diese unter www.radeberger-reisemobile.de.

Damit ich alles richtig mache, steht mir mit seiner langjährigen Verkaufs- und Beratungserfahrung Jens Freyer zur Seite...

Durch seine langjährige praktische Erfahrung als aktiver Wohnmobilist und Laikafahrer, weiss er auf was es ankommt und was wir Wohnmobilisten und auch Camper wissen und beachten müssen. Unseren Laika Kreos 5009, mit dem wir schon viele tolle Reisen erlebt haben, verdanken wir auch der kompetenten Beratung von Jens Freyer.

Und ab dem 24.11.2015 findet in Leipzig der Weihnachtsmarkt statt. Die Tradition des Weihnachtsmarktes Leipzig, reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück. Auf Grund seines einzigartigen kulturellen und kulinarischen Angebots mittendrin in der historischen Altstadt, hat er sich einen fast legendären Ruf erworben. Mit seinen 250 Ständen ist er einer der grössten und schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland.

Schon wieder einen Grund mehr um nach Leipzig zu fahren...


01-11-2015 "GENUSSREISE INS PIEMONT (ITALIEN)

Nach 514 gefahrenen Kilometer stehen wir nun hier, auf dem CP "Camping Alba Village" in Alba (Piemont). 

Italien

12051 Alba

Corso Piave, 219

Die Route führte uns, durch's "Schwiizerländli", mit Besuch beim "Sockä Hitsch"...  

Letztes Jahr zur selben Zeit, haben wir uns auch auf den Weg ins Piemont (Italien) gemacht. Damals waren wir rein Zufällig auf der internationalen Trüffelmesse... und waren begeistert. 

Darum dieses Jahr eine "Genussreise" ins Piemont. 

 Die erste Station ist die "Fiera Internazionale Tartufo Bianco d'Alba".

Diese Messe findet bereits seit 1930 in der italienischen Region Piemont statt. Dieses Event gehört unter Gastronomen, Trüffelsammlern und Feinschmeckern zu den Highlights der Region und sie zieht jährlich tausende Touristen aus der ganzen Welt an.

In diesem Jahr feiert die Trüffelmesse von Alba ihren 85. Geburtstag.

Alba selber, besticht durch schöne Gebäude, mit Türmen aus dem Mittelalter und vermittelt eine gemütliche Atmosphäre mit verkehrsberuhigter Innenstadt. Ein kleines mittelalterliches Altstädtchen.

Während der "Trüffelzeit" durchzieht ein charakteristischer Duft die Gassen.

 

Neben den Trüffeln findet man weitere Spezialitäten des Piemont. Die berühmten Weine Barolo, (einer der besten Weine überhaupt), Barbera, Barbaresco, Dolcetto und Nebbiolo. Sowie diverse Käsespezialitäten, Salami, aber auch Schokoladenköstlichkeiten. 

Habt ihr gewusst, dass Turin die Herkunftsstadt der Schokolade und des Nutella ist und dass die berühmte Piemont-Kirsche und die frische Carmagnola-Minze in den Tic-Tac's, sowie die Kinderüberraschungseier von hier aus ihren Siegeszug um die Welt antraten? 

Und dann auch noch etwas superleckeres... "Baci di Dama" mit Schokolade gefüllte Halbkugeln aus Keksgebäck. Mmmhhhhh....

 

Und die Umgebung um Vercelli ist das grösste europäische Reisanbaugebiet.

 

Das Piemont ist eine absolute Feinschmeckerregion und deshalb immer wieder eine "Genussreise" wert.

 


11-09-2015 EINE KLEINE "TOUR-DE-LÄNDLE"...

Eine kleine "Tour-de-Ländle".

Erste Station war Koblenz. Das Wetter war nicht ganz so schön, aber Koblenz ist ein schönes Städtchen.

 

Dann an der Mosel entlang... durch Cochem, Enkirch, Traben-Trarbach, Bernkastel-Kues, bis wir dann in Wintrich auf einem Wohnmobilstellplatz noch einen freien Platz fanden. Wir besuchten die nahegelegene Sektmanufaktur Kessler, und dabei wurde für uns das Geheimnis um die Resthefe und wie sie aus der Flasche kommt gelüftet. Ein Besuch der sich auf jeden Fall lohnt. 

 

Im Moment beginnt an der Mosel die Weinlese und ganz viele Camper und Touristen fahren dahin, um an den verschiedenen Weinfesten teilzunehmen und um den jungen Wein (Federweissen) zu kosten.

Am nächsten Tag beschlossen wir "quer" rüber zu fahren nach Walldürn um noch einen Besuch bei Dieter im Restaurant Goldschmitts zu machen... Mmmhhh... einfach unübertroffen gut und eine Atmosphäre die ihresgleichen sucht.

 

Nach einem wunderschönen Abend bei sehr leckerem essen und ausgewähltem Wein, verbrachten wir eine ruhige Nacht im Wohnmobil.

Am nächsten Morgen versuchte ich in der Werkstatt jemanden zu finden, der das von mir auf der Messe erstandene "Smart Control" für unsere ALDE Heizung anschliessen könnte. Leider habe ich keinen Werkstattleiter "gefunden". Hätte Dieter noch das Regiment geführt, hätten wir vor Ort bestimmt eine Lösung gefunden. Eigentlich schade!

Darum ging unsere Reise weiter nach Röthlein zu ALDE Deutschland. Nach ca. 1 1/2 Stunden, war dieses, laut ALDE "leichteinzubauende Zusatzelement" dann fachgerecht angeschlossen. So "einfach" war es nämlich gar nicht.

Aber jetzt passt alles und wir sind bei schönstem Wetter wieder daheim in Tettnang angekommen.

Das nächste Mal nehmen wir uns für die Mosel viel mehr Zeit.


16-07-2015 Eine Gabel in Bella Italia...

Was soll diese Gabel...?

Ich zeige ich euch ein paar Impressionen von dem leckeren Essen und trinken, dass wir zur Zeit an der Amalfiküste (Italien) geniessen... teils selbstgemacht/gegrillt und natürlich auch von den unzähligen, typischen Lokalen vor Ort. Aber seht selbst...

 

Am 08-07-2015 sind wir in Tettnang gestartet

Ein paar Eindrücke von der wunderschönen Amalfiküste...

🎼wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt..

Heute 21-07-2015, hatten wir es sehr heiss in Manduria (Apulien)... das Meer und den wunderschönen Strand, konnten wir erst nach 5 Std. Schiss, geniessen... um uns Feuer und wir mussten warten und hoffen, dass der Wind sich nicht dreht. Es kam niemand zu Schaden und die Feuerwehr, Löschflugzeuge/Helikopter haben alles gegeben. 

Alptraum vorbei...!!!

Am 25-07-2015 Mit einem gemieteten "Böötli" und meinem "Kapitän Uli", 9 Stunden das Meer und die Grotten um Santa Maria di Leuca erkundet... gigantisch!!!

...und weiter ging's Richtung Gargano... dem Stiefelsporn. Eine Vielfalt von Eindrücken... da solltet ihr unbedingt mal hinfahren.

09-08-2015...Jetzt wird's ernst... nach einem Aufenthalt in Ferrara und einem "leckerleckerlecker" Essen mit Sicht auf den Gardasee, geht es "sempre dritto" nach Hause...


15-04-2015 ALLES HAT EIN ENDE... LEIDER AUCH UNSERE TOSKANAREISE

Was sollte man noch unbedingt gesehen haben in der Toskana? Richtig… eine Fattoria mit dem leckeren, bekannten Wein "Brunello di Montalcino“… in einer Fattoria bei Montalcino die den Wein (Reben) auch noch biologisch anbauten wurden wir fündig. Es war bedeckt und ziemlich windig, also genau das richtige Wetter für eine Weinprobe mit anschliessendem vorzüglichem toskanischem Essen in einem kleinen Gastraum.

Selbstverständlich durften wir mit unserem Womo für eine Nacht stehen bleiben, wenn wir gewollt hätten sogar mit Strom. Das kann man auf vielen Höfen im Hinterland, z.B. Agriturismos oder aber Fattorias, einfach vorher fragen. Meist sind diese Plätzchen auf einer Anhöhe mit gigantischer Sicht. Unsere Garage war am nächsten Tag um ein paar Flaschen „schwerer“. Weiter über Pienza (sehr sehenswert), dann eine Nacht in Anghiari (auch sehr toll), wollten wir natürlich ins Chianti. Wir fanden einen Stellplatz ohne V/E und ohne Strom, aber ansonsten gigantisch… dieser Blick, das Dorf, die Menschen, das Essen, der Wein…

 

Um an unserem Laika noch ein paar Ein/Umbauten vorzunehmen hatten wir einen Termin beim Laika Werk in Tavarnelle Val di Pesa. Zufällig sahen wir beim vorbeifahren auch noch der im Bau befindliche Neubau des Laika Werkes.

 

Unsere 3 Wochen waren sehr schnell vorbei. Es gibt so viel zu sehen in der Toskana. Solltet ihr vorhaben da hin zu fahren, fahrt einfach los und haltet da an wo es euch gefällt. Wir waren nicht das erste Mal in der Toskana und bestimmt auch nicht das letzte Mal. Es ist immer wieder faszinierend… vor allem diese „Lichtreflexionen“ zu allen Tageszeiten, aber vor allem Abends kurz bevor die Sonne untergeht hat das Licht etwas mystisches...


02-04-2015 SCHÖNHEIT KOMMT IN "SATURNIA" NICHT NUR VON INNEN...

Warum dieser Titel? "Schönheit kommt in "Saturnia" nicht nur von innen..."? das ist ein Tipp von einem Einheimischen... 

 

Nachdem wir (Uli und ich) eine ganze Woche in und um Rom herum mit der Metro, dem Tram, dem Bus und natürlich mit dem Velo rumgekommen sind, ging es weiter, zurück in die Toskana. Zwischenstopp am Lago di Bolsena zum "Pranzo", dann weiter nach Saturnia.

Toll!!! Ein Naturbad mit konstant 37 Grad warmen Wasser...    

 

Der Wohnmobilstellplatz liegt ca. 1,5 km entfernt, aber es wird ein Shuttlebus angeboten der zu der Naturtherme und wieder zurück fährt. Sie ist aber auch bequem mit dem Fahrrad zu erreichen.

 

Als wir vorgestern Abend ankamen, stieg mir als erstes dieser Schwefelgeruch in die Nase, wobei Uli nichts gerochen hat. Da habe ich "leider" eine sehr empfindliche Nase.

 

Dann erzählten uns unsere Womonachbarn noch von den kleinen roten Würmchen... und ich wäre am liebsten wieder weggefahren.

Doch am nächsten Morgen fuhren wir natürlich mit dem Velo (Fahrrad), zu dieser, mir noch sehr ominösen Stätte... Und... ich wurde eines Besseren belehrt.

Die roten Würmchen sind in den "Abteilen" unten wo nichts los ist. Oben unter dem Wasserfall gibt es die nicht. Und noch weiter oben...

da wird es richtig toll!

Nur ein paar "Wenige" verirren sich dahin. Und diese Stellen sollte man dieses Jahr noch ausnützen, denn im Moment wird für Touristen ein grosses Gelände vorbereitet. Dann ist es vorbei mit der "Zweisamkeit".

Um nochmals auf den "Tipp" zurückzukommen... diesen "Schönheitslehm" findet man in Erdlöchern, die unter Wasser sind. Es sind immer ein paar Einheimische vor Ort, die euch die Stellen gerne zeigen werden. Hier vergisst man sogar den Schwefelgestank... den nimmt man erst wieder wahr, nach dem Duschen im Womo... aber ein Ziel das sich auf jeden Fall lohnt...

Auch Hunde, die mit ins warme Nass wollen, dürfen das natürlich. Doch freiwillig reingegangen ist keiner... die empfinden diesen Schwefelgeruch noch intensiver als wir Menschen. Doch gibt es auch Hundebesitzer, die denken, sie müssten ihren Hunden etwas "Gutes" tun... begeistert sind die Vierbeiner aber nicht wirklich... die spielen lieber auf dem Womostellplatz.

Wir werden noch ein paar Tage hierbleiben und dann???


31-03-2015 OSTERN IN ITALIEN...

Uli und ich können uns gut vorstellen, dass bei den momentanen Wetterverhältnissen, einige von euch mit dem Wohnmobil in den Süden fahren werden... da wir alle mobil sind ist das kein Problem, denn wir haben ja die Freiheit unsere Ziele spontan zu bestimmen und anzufahren. In Italien wird wie in Deutschland Ostern (ital. Pasqua) als das wichtigste Fest der Christenheit gefeiert. Im Vatikan zelebriert man die Osterwoche natürlich besonders feierlich, denn mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Papst Franziskus hat beim Obelisken auf dem Petersplatz Palm- und Ölzweige gesegnet.

Aber mal abgesehen vom "Glauben", fällt man vom "Glauben ab", wenn man sieht, was alles für Ostern an Süssigkeiten verkauft wird. Diese Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten... vom einfachen "Schoggiei" bis zum "Designerei" Hier sucht man allerdings keine Ostereier im Freien und kennt auch keine Osterhasen.

Am Ostersonntags gibt es in vielen Familien die Colomba Pasquale (Ostertaube), einen Hefekuchen.

Unmengen Geld wird für diese leckeren süssen Dinge ausgegeben.

 

In diesem Sinne: "Buona Pasqua" aus Rom.


26-03-2015 WER WEISS IN WELCHEN 3 STÄTDEN WIR WAREN...

So schnell kann eine Woche vorbei sein... Letzten Donnerstagabend relativ spät ging es los. Uli und ich fuhren mit dem Wohnmobil durch die Schweiz, via San Bernardino bis nach Mendrisio. Dort haben wir etwas ausserhalb, ein "ruhiges" Plätzchen gesucht, uns ins Bett gelegt und sind sofort eingeschlafen... bis uns am nächsten Morgen zwischen 5 und 6 der vorbeifahrende Berufsverkehr aufweckte... von wegen "Nebenstrasse"... na ja egal, wir wollten ja weiter in die Toscana... (beim wegfahren, haben wir dann auch noch das Halteverbotsschild hinter einem Busch entdeckt...)

 

Am Nachmittag kamen wir an. Fanden etwas ausserhalb einen Stellplatz mit einem sehr netten und hilfsbereitem Stellplatzbetreiber. Dann zum Bus und schon bald waren wir in der Hauptstadt der Toscana... Im Abendlicht, kurz vor Sonnenuntergang präsentiert sie sich von ihrer schönsten Seite...

 

In der historischen Altstadt wandelt man auf den Spuren der römischen und italienischen Geschichte. 1982 wurde die Altstadt in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Werke der berühmten Künstler Michelangelo, Raffael und Rubens sind hier in dieser tollen Stadt zu bewundern.

 

Am Sonntag ging es weiter zur vielleicht schönsten Stadt in der Toscana. Auch diese Stadt ist seit 1995 in der Liste der UNESCO Weltkulturerbe. Eine sehr hügelige Stadt und die Altstadt ist in weiten Teilen für den Autoverkehr gesperrt. An einer der ältesten Universitäten Italiens studieren knapp 20.000 Studenten. Daher ein sehr pulsierendes Städtchen. Eines der härtesten und spektakulärsten Pferderennen der Welt, findet 2x jährlich im Sommer auf "der Palio" statt.

 

Laut Wetterbericht sind jetzt für die kommenden 4 Tage Regen vorhergesagt... also was tun. Wo scheint die Sonne? Dem Womoseidank fahren wir jetzt einfach weiter, wo die Sonne scheint... Leider waren wir in dieser riesigen, lebendigen, italienischen Stadt nicht die Einzigsten, die die zahlreichen Sehenswürdigkeiten anschauen wollten. Aber das ist einem bewusst, wenn man sich entschliesst da hin zu fahren...

 

Übrigens ist der Regen jetzt auch da angekommen... Wohin uns unser Womo in den kommenden Tagen fährt, darüber werde ich euch in einer Woche berichten.


15-11-2014 KURZTRIPP NACH... TEIL 6

Als ich aufwachte sah ich durch das verregnete Dachfenster blauen Himmel...

träumte ich noch?

Hmmm... vielleicht Wunschdenken. Das war der einzigste "Lichtblick" heute. Die grosse Frage war nun, was tun wir? Kurzentschlossen mieteten wir ein Auto um nach Alba an die 84. Internationale Messe der weissen Alba-Trüffel zu fahren. Der "Duft" der uns entgegenkam, kaum als wir diese Halle betraten machte "High"... Nicht nur der Duft der Trüffel, die zum Kauf angeboten wurden, auch die Menschenmasse war der Hammer! Jeder weisse Alba-Trüfel der hier verkauft wird, wird vor der Eröffnung von einer Kommission kontrolliert. Man darf den Trüffel begutachten, berühren und beschnuppern. Ein besonderes Erlebnis. Eigentlich kam ich mir fast vor wie daheim in der Schweiz, denn obwohl ich in Italien bin waren auf dieser Messe überwiegend Schweizer. Gutes Essen natürlich mit dem weissen Alba-Trüffel, Käse, Süssigkeiten, leckeren Wein und viele nette Menschen, ob Italiener oder Schweizer. So kann man auch einen verregneten Urlaubstag geniessen.

Und morgen geht's dann wieder Richtung Heimat...


14-11-2014 KURZTRIPP NACH... TEIL 5

Kein Rezept sondern heute ein Vorschlag für ein deftiges Frühstück... im Womo schnell gemacht und passend für die kühlere Jahresszeit.

Wir sind immer noch in Italien (Piemonte) doch etwas landestypisches ist es nicht. Hier kann man sich überall kulinarisch verwöhnen lassen, doch Frühstück (Prima Colazione) in dem Sinne wie wir das kennen, ist für Italiener nicht nachvollziehbar. Da reicht morgens ein schneller Kaffee. Hier in Italien nimmt man sich Zeit für's Mittagessen (Pranzo) und das Abendessen (Cena).

Aber wir geniessen auch zum Frühstück... Es ist ganz einfach: dazu braucht ihr eine Muffinform, Speck, Eier und eine Dose Bohnen... los geht's, mit dem Speck die Form auskleiden, ein Ei rein und ab in den Ofen, ca 15-20 Minuten. In der Zwischenzeit die Bohnen wärmen, abschmecken dann... Buon Appetito


13-11-2014 KURZTRIPP NACH... TEIL 4

Heute war traumhaftes Herbstwetter. Dementsprechend und den Wetterverhältnissen angepasst wählten wir die Schuhe aus. Wir wollten im Wald um Alba rum heute Nachmittag nach Trüffel suchen... da wir keinen Trüffelhund dabei hatten, war die Suche nicht erfolgreich. Fazit: Keine Trüffel, dafür Schuhe die nicht mehr ganz sauber sind. Und jetzt?

Mit diesen Schuhen ins Womo?!?! Das machen bestimmt die wenigstens von uns. Umständlich ist es schon, draussen die Schuhe auszuziehen und auch nicht immer ganz einfach. Teilweise artet es aus zu "akrobatischen Verrenkungen" bis die Schuhe aufgeschnürt sind, oder aber der Stiefel ausgezogen ist und dann, schnell ins warme Womo... aber die Schuhe sollten ja auch noch irgendwie bzw. irgendwo aufgeräumt werden, und so schmutzige Schuhe sollte man vor dem aufräumen auch noch putzen. Gar nicht so einfach... Wie macht ihr das?


12-11-2014 KURZTRIPP NACH... TEIL 3

Das Piemont, eines der fruchtbarsten Regionen Italiens. Gestern schon erwähnt die berühmte "Piemontkirsche" von Mon Cherie, dann die Piemonter Haselnüsse die geschmacklich zu den Weltbesten gehören. Der röstfrische und knackige Biss machen die Piemonteser Haselnuss zum idealen Begleiter zum Wein, Käse, Salami, Schinken und Antipasti. Dann den "Barolo"... ein sehr leckerer Wein, den wir heute Nachmittag auf einem Weingut schon probieren durften. Im Gegensatz zu vielen anderen grossen Rotweinen ist der Barolo kein Verschnitt, sondern wird zu 100 %, also sortenrein aus der Nebbiolo Rebe hergestellt. Heute stehen wir in Alba auf einem Camping/Stellplatz. Und heute Abend werden wir "IHN" den berühmten "Tartufa d'Alba" (Weisser Albatrüffel) geniessen.


11-11-2014 KURZTRIPP NACH... TEIL 2...

Was will ich euch mit diesem "Mon Cherie" sagen?... Haben wir uns statt für Italien, für Frankreich entschieden? Falsch... wir sind in Italien, nämlich im Piemont... hier wachsen die leckeren Kirschen die im "Mon Cherie" drin sind. Im Moment ist hier "Land unter", aber die Wetteraussichten sind für die nächsten Tage besser.

Erst gestern Abend sind wir in Zürich weitergefahren und haben es "nur" bis Luzern geschafft. Luzern ist aber ein Städtchen am schönen Vierwaldstättersee, dass man sich unbedingt anschauen sollte. Hier die legendäre Kapellbrücke bei Nacht. Und für Familien mit Kindern, aber auch für Erwachsene das "Schweizer Verkehrshaus", sehr lehrreich und interessant. Vor dem "Schweizer Verkehrshaus" steht der Bohrkopf der sich durch den Gotthard gefressen hat... Für die nächsten Tage, hoffen wir natürlich auf schöneres Wetter, damit auch mal Sonnenbilder zum Zug kommen...


10-11-2014 KURZTRIPP NACH... IM MOMENT NOCH UNBEKANNT...

Heute Morgen ganz spontan, hat mich Uli überrascht, in dem er mir mitteilte, dass wir für ein paar Tage mit dem Womo wegfahren würden. Wohin... wissen wir noch nicht so genau, aber die grobe Richtung wird über die Schweiz Richtung Italien sein. Also schnell ein paar wichtige Dinge zusammengepackt. Gottseidank ist im Womo immer alles bereit für einen Kurztripp und so sind wir schon bald reisefertig.

 

Heute werden wir wohl erst mal in Zürich einen Zwischenhalt einlegen um meine Mutter zu besuchen, die seit drei Tagen wieder aus der Reha zurück ist. Dann gehts weiter... ich werde euch berichten, wo wir "gelandet" sind.


28-10-2014 IMMER WIEDER LERNT MAN INTERESSANTE MENSCHEN KENNEN

Wohnmobilfahren und Campen ist soooo schön... Selbst in der jetzt kühleren und nebligen Jahreszeit, lernt man überall immer wieder nette Menschen kennen. Heute z.B. auf dem Stellplatz Waldshut-Tiengen bei Familie Bier. (Oliver Bier auf dem Foto in der Mitte) Kurz bevor wir unsere Heimreise antraten, kam ich mit einer Frau ins Gespräch, die sicherlich einige „Frankreich-Fans“ unter Euch kennen. Die Esther Vergenz. Sie ist Autorin und hat beim Womoverlag das Buch „Mit dem Wohnmobil nach Nord-Frankreich“ und „Mit dem Wohnmobil in die Auvergne" geschrieben. Auch sie und ihr Mann haben hier auf diesem schönen Platz ein paar Tage verbracht, bevor sie heute weitergereist sind in den Schwarzwald. Wir sind heute wieder heimgefahren, denn zu Hause wartet die Arbeit.

 

Dieser Stellplatz in Waldshut-Tiengen, vor dem "Rhein-Camping Waldshut", wurde nach der Lehre des Feng Shui angelegt… doch was heisst das? Feng Shui ist eine Harmonielehre aus China. Die Baugestaltung folgte nach bestimmten Regeln, genauso die optimale Auswahl eines Bauplatzes, der durch die natürliche Landschaftsformation geschützt ist, um so die Harmonie und die positiven Energien zu steigern. Einfach mal hinfahren, es lohnt sich… der Platz mit seinen Betreibern der Familie Bier und die wunderschöne Umgebung.


14-10-2014 HERBSTTAGE AM BODENSEE

Heute das schönste Herbstwetter am Bodensee. Dieses Farbenspiel von Wasser, bunten Bäumen, grünen Wiesen... traumhaft. Zur Weinlese nach Meersburg, Hagnau oder zu einenm der vielen schönen Städtchen direkt am Bodenseeufer. In vielen Bundesländern sind Herbstferien. Warum also nicht einen Kurzurlaub am Bodensee. Jetzt ist es ruhiger und die Chance einen Stell- oder Campingplatz ohne Voranmeldung zu finden sind im Herbst eher möglich als in den Sommerferien. Schaut euch mal die verschiedenen Stellplatzfilme von Markus an die er in dieser Region gemacht hat. Auch für Kinder gibt es viel zu entdecken... ein tolles Erlebnis ist das Ravensburger Spieleland. Sollte das Wetter, wie im Herbst üblich, nicht immer ganz so schön sein, gibt es auch verschiedene Aktivitäten die man bei schlechtem Wetter alternativ tun kann. Wenn ich das alles mit den Augen eines "Touristen" sehe, muss ich mir sagen das ich an einem wunderschönen Ort wohne. Vielleicht sieht man sich, ich würde mich freuen.


07-10-2014 EINEN TAG IN WERTHEIM VILLAGE

Wir fahren mit dem Wohnmobil zum Expocamp nach Wertheim und wir Frauen freuen uns auf "Wertheim Village"... Ist dieses Wertheim Village tatsächlich das Nonplusultra? Viele kleinere und grössere Geschäfte locken mit ihren „Outletpreisen“. Ich weiss aus eigener Erfahrung das es sehr verlockend ist, wenn auf einem Preisschild dieser sogenannte Outlet-Preis zwischen 30 und 50 Prozent unter dem Empfohlenen Verkaufspreis liegt. Aber stimmt das auch? Ich bin mir da gar nicht so sicher. Sicher ist, dass an einem solchen Ort der Verstand der meisten Frauen aussetzt und die Läden „gestürmt“ werden. Zumindest von vielen. Auch ich lasse mich von solchen Angeboten gerne verführen.

Das heisst… letztes Jahr kam auch ich vollbepackt wieder zurück ans Womo, im Schlepptau mein Mann, der alles andere als begeistert war von meinen Errungenschaften. Wird man doch dazu verführt Dinge zu kaufen die man (Frau) eigentlich gar nicht bräuchte. Aber genau darauf zielen solche „Outlets“ ab. Heute bevor ich die Pforten von Wertheim Village passierte, habe ich mir vorgenommen, wirklich nur dann etwas zu kaufen wenn es mir auch zu 100 Prozent gefällt und auch der Preis entsprechend „günstig“ ist. Irgendetwas Bestimmtes wollte ich sowieso nicht kaufen, aber mal schauen… Ich habe mir richtig viel Zeit genommen und bin in (fast) jeden Laden reingegangen und habe alles angeschaut. Vom Hocker gerissen hat mich aber nichts. Im ersten Geschäft stand ich vor einem Jogginganzug… gefallen hätte er mir schon, aber er hatte nicht die richtige Farbe… Also ging ich weiter… Dann habe ich in einem der vielen Lokale gemütlich eine Kleinigkeit gegegessen, anschliessend einen Kaffee getrunken und dabei die Menschen beobachtet die an mir vorübergingen. Jetzt sitze ich im Wohnmobil und soll ich Euch erzählen WAS ich gekauft habe… das ist schnell erklärt, nämlich NICHTS. Aber nichtsdestotrotz habe ich das Gefühl, nochmal hinzumüssen... es könnte ja sein, dass ich etwas übersehen habe.


22-09-2014 REISEBERICHT DÜSSELDORF-PARIS-ZÜRICH

Nach 3 Wochen mit dem Womo unterwegs, sitze ich vor meinem Laptop, um mich herum Wäsche, Wäsche, Wäsche… das Büro wartet auch auf Erledigung der in den letzten 3 Wochen vernachlässigten Arbeiten. Nachdem mein Mann Uli EINE Woche alleine zu Hause war, schreit auch der Haushalt „Hilfe“… WO soll ich anfangen… in der Schweiz gibt es ein Sprichwort, das heisst: „Eis um’s andere wiä z’Paris“… genau so werde ich es handhaben. Haben wir doch in Paris eine supertolle Woche erlebt… eine grosse Stadt die lebt, in der alles fliesst und dennoch keine Hektik zu spüren ist.

Am Freitag 29.08.2014 startete ich alleine mit dem Wohnmobil Richtung Düsseldorf.

 Nach einer Woche auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf, mit sehr interessanten und neuen Bekanntschaften, vielen Dingen die man (nicht)unbedingt haben sollte und die den Alltag im Wohnmobilleben erleichtern, (oder auch nicht), ging unsere Reise, diesmal mit Uli, weiter.

Eine Nacht auf dem den Stellplatz Niederrhein Neuckirchen- Vluyn. (Film ist in Arbeit) Sonntags dann weiter nach Fuussekaul in Luxemburg (da werden wir auch mal ein paar Tage mehr verbringen).

Am Montag dann Nonstop bis Paris. Der Campingplatz an der Seine liegt relativ Zentral und man erreicht auch mit dem Bus oder der Metro das Zentrum in kürzester Zeit.

Ich war der Meinung wir würden 4 jedoch höchstens 5 Tage in Paris verbringen, aber da wurde ich von Uli überrascht und wir blieben eine ganze Woche, bei schönstem Wetter, inklusive einem Tagesausflug mit dem Fahrrad nach Versailles.

Übrigens mit dem Fahrrad (nur mit dem Fahrrad) sind wir jeden Tag gefahren. Nicht ganz ungefährlich… das Motto war: „Augen zu und durch“... Aber es hat sich gelohnt. Nie hätten wir sonst so viel sehen können.

Ohne Zweifel war dieses Abenteuer genial. Wir hatten auch keinen Plan Wie und Was wir anschauen wollten. Keine Vorbereitungen getroffen und haben einfach jeden Tag aufs Neue die diversen Eindrücke gesammelt und auf uns wirken lassen.

Ich muss sagen, dass diese Art einer Städtetour etwas hat. Etwas das sich kaum erklären lässt… man muss es einfach selber ausprobieren. An dieser Stelle lass ich unten die Foto’s sprechen...

Dann am Montag darauf starteten wir nach Zürich. In Zürich bin ich geboren, zur Schule gegangen und aufgewachsen. Immer mal wieder zieht es mich dahin und jedes mal lerne ich Zürich wieder von einer anderen und für mich neuen Seite kennen. Der Campingplatz, übrigens der Einzigste in der Stadt, liegt an der Stadtgrenze und auch da kommt man mit dem „Velo“, wie wir Schweizer sagen, schnell von A nach B. Oder man wählt den Bus direkt vor dem Campingplatz um mit einer Tageskarte Zürich zu erobern. Auch hiervon ein paar „Föteli“.

Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug mit dem Wohnmobil. Wie sagt man so schön: „nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“. 


11-09-2014 MIT DEM FAHRRAD IM DSCHUNGEL DER GROSS-STADT

Gestern Abend war ich heilfroh, als wir gesund und munter wieder vor unserem Wohnmobil standen. Wir, Uli und ich waren den ganzen Tag mit dem Velo (Fahrrad) unterwegs. Der Platz auf dem wir stehen liegt am Stadtrand von Paris, direkt an der Seine. 4,5km bis zum Eiffelturm zeigt das Navi an. Wir fahren los... durch Parks, kleine Strässchen, riesengrosse Kreisverkehre mit 5-6 Spuren... da heisst es dann "Augen zu und durch". Aber mit dem Fahrrad sieht man Bauten, Kirchen, Gässchen, Orte die man ohne Velo niemals sehen würde. In jeder Strasse entdeckt man tolle Dinge. Man achtet nur noch auf das was man sieht und nicht mehr aufs Navi. So verbringt man einen unvergesslichen Tag mit vielen schönen Eindrücken. Langsam wird es dann dunkel, die Lichter gehen an und man(n) fragt das Navi nach dem Weg zurück zum Womo... 11,5km... wäre grundsätzlich kein Problem. Die ersten paar Meter denkt sich "Frau" noch nichts dabei, doch nachdem ich das Gefühl hatte, wir fahren irgendwie "seltsame Wege" fragte ich mal vorsichtig an... "Alles bestens" war die Antwort. Hmmm... "Frau" sollte ja bei der Frage des Weges lieber nicht so viel sagen, denn die Männer wissen genau wo es durchgeht. Also bin ich ruhig und fahre hinter ihm her, durch hunderte von Autos, durch verlassene stockfinstere Gassen, Parks ohne Wege und schlängeln und zwischen Menschenmassen durch auf dem Gehsteig... 2 Stunden später stehen wir dann vor dem Wohnmobil... Heute darf ich den Weg bestimmen. Ich bin gespannt ob ich auch so eine abenteuerliche laaaaange Route finden werde.


12-05-2014 ...ein ganz besonderer Tag...

Nach einem gemütlichen Frühstück im Wohnmobil auf dem Stellplatz in Erding neben der Therme. 

Was kann jetzt so sensationell sein, dass es ein besonderer Tag wurde.

"Wellness spüren im grössten Saunaparadies der Welt"... steht am Eingang. Dann erst drei mal leer Schlucken, denn der Eintritt für einen Tag in diesem Paradies kostet pro Person 41,00 Euro... aber jetzt wo wir schon mal da sind gehen wir rein. Ich, nicht gerade begeistert, weil ich eigentlich solche Bäder normalerweise meide. Doch kaum waren wir durch die obligaten Duschen durch, kam der erste "WOW" Effekt.
Man steht da, mit einem Handtuch das, ich zumindest noch krampfhaft um meinen Körper schlinge, um einen ersten Eindruck und ein bisschen Orientierung zu bekommen in dem riesigen "Paradies"... 
Nachdem ersten Saunagang, da hat man die Qual der Wahl von vielen verschiedenen Angeboten, von klein und gemütlich bis zu Grösse von einem Kinosaal, hat man sich an die"Nackerten" gewöhnt und man fängt an zu geniessen. Geniessen mit allen Sinnen... 

In der Poolbaar erst mal ein Prosecco, oder ein Cocktail, für Uli gab es ein Erdinger Weissbier dunkel... und das im Wasser in einer Umgebung "wie im Himmi"... dann wieder Sauna, ein Stündchen schlafen incl. kuscheln, dann in eines der vielen Aussenbecken mit kleinen gemütlichen Nischen, lecker essen in einem der vielen Lokalitäten. Da verfliegen die Stunden und plötzlich ist es dunkel. Das ganze Ambiente gewinnt noch durch die vielen Lichter, Kerzen im und ums Wasser... man möchte gar nicht mehr raus. Zwischen den Fingern und Zehen bilden sich schon Schwimmhäute... um 23Uhr verlässt man nach einem wunderschönen Tag diese Überdimensionalriesige Therme und hat trotzdem das Gefühl einen Tag mit dem Partner in toller Atmosphäre erlebt zu haben... wie im Paradies.