Orangen-Mandelkuchen

Wir sind in Torrenostra an der Costa del Azahar auf einem Campingplatz. 

Costa del Azahar „Küste der Orangenblüte“...
Uli liebt Kuchen! Also habe ich mich erkundigt, was es denn vor Ort für spezielle Kuchenrezepte gibt. 
Eines hat mich dann alleine schon vom Namen her überzeugt und als ich dann noch das dazugehörende Rezept erhalten habe, war klar... 
Diesen Kuchen werde ich ausprobieren. 
Er war soooo lecker, dass ich euch dieses Rezept sehr gerne weitergebe...
Zutaten:
  • 2 unbehandelte Orangen ca. 300g
  • 5 Eier
  • 200Zucker
  • 225gemahlene Mandeln
  • 2 EL Mandelstifte oder Blättchen
  • Puderzucker zum Bestäuben

 Zubereitung:
Die Orangen heiss abspülen, grob in kleine Stücke schneiden (mit Schale) und die Kerne alle entfernen. 
Die Orangenstücke mit 1 EL Wasser in einen kleinen Topf geben. 30 Minuten sanft garen, bis die Orangen weich sind und überschüssige Flüssigkeit verdampft ist. 
Abkühlen lassen. 
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Boden einer Springform mit 24cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. 
Ich habe eine Springform von 20cm Durchmesser für den Airfryer. 
Die Orangen in einem Mixer oder mit einem Messer fein hacken. 
Eier trennen und die Eiweisse steif schlagen.
Die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen. 
In einer zweiten Schüssel die Eigelbe mit dem restlichen Zucker 2–3 Minuten hell und cremig rühren. Die fein gehackten Orangen unterrühren.
Die gemahlenen Mandeln unter­ziehen. 
Den Eischnee unter die Mandelmasse rühren. 
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Mit den Mandelstiften/blättchen bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen 50–55 Minuten goldbraun backen. Falls der Teig zu schnell bräunt, locker mit Alufolie bedecken.
Fällt die Garprobe positiv aus ist der Kuchen fertig. 
Auch da habe ich im Airfryer die Temperatur auf 150 °C eingestellt, den Kuchen aber 80 Minuten im Airfryer gehabt bis er die Garprobe „bestanden“ hat. 
In der Form abkühlen lassen mit Puderzucker bestreuen und...
GENIESSEN...
Der Geschmack ist unglaublich fein, durch die ganzen Orangen. 
Die haben wir bei einer Tour mit dem Fahrrad in einem Ruinenhof an einem uralten Orangenbaum gefunden... 100% Bio. 
 

Hackfleischtorte

Um genau zu sein, eine Tortilla-Hackfleischtorte... das Rezept dazu habe ich irgendwo und irgendwann mal gelesen und heute war es soweit... die war soooo lecker... darum für euch das Rezept...

Zutaten:

  • 400g passierte Tomaten
  • 200g Creme fraiche
  • 500 - 600g gehacktes Rindfleisch
  • 4 Tortilla-Wraps
  • 1 grosse Zwiebel
  • 2 rote und grüne Paprika
  • 200g geriebener Käse (ich habe Greyerzer genommen)
  • 2 oder mehr Knoblauchzehen
  • ca. 1 EL Cumin
  • ca. 1 EL Paprikapulver normal oder geräuchert
  • 1 EL Tomatenmark
  • Öl (Kokosöl)
  • Salz
  • Pfeffer

 

Zubereitung:

 

Erst den Backofen auf 200° vorheizen.

Paprika, Zwiebeln und Knoblauch in kleine Würfel schneiden. 

Das Hackfleisch in einer Bratpfanne anbraten... Gemüse dzuzugeben und mit anbraten.

Würzen nach Geschmack, das Tomatenmark und die passierten Tomaten dazugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. 

 

Eine passende Springform einfetten und den ersten Wrap auf den Boden legen. Diesen dann mit Creme fraiche bestreichen, dann 1/3 der Hackmasse darauf verteilen, danach mit ¼ des Käses bestreuen.

 

Mit den nächsten zwei Wraps genaus so verfahren und den vierten Wrap nur noch dick mit Käse bestreuen.

 

Dann ab in den Backofen und ca 25 Minuten backen.

 

Vorsichtig aus der Form lösen und in Tortenstücke schneiden und schmecken lassen...

 

Probiert's aus... es schmeckt richtig gut...😋

Schweizer Bürli

Hier ein sehr leckeres Rezept für feine frische Frühstücksbrötchen... wenn's mal schnell gehen soll...

 

 

Zutaten:

  • 400 g Weizen- oder Dinkelmehl (hell)
  • 100 g Roggenmehl (dunkel Typ 1150)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 Teel. Salz
  • 340 g lauwarmes Wasser

Rezeptzubereitung:

Zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in eine mind. doppelt grosse Schüssel geben und zugedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Am nächsten Tag, den Teig leicht bemehlen, dann sticht man vom Teig mit einem Esslöffel Häufchen ab und setzt diese auf ein Blech mit Backpapier, oder auf einen Backstein. 

Die müssen nicht schön aussehen!!!

Dann 20 Min. Bei 220° - 250° je nach Backofen sehr knusprig backen.

 

Man kann auch den ganzen Teig zu einem Brot backen… dazu einfach den Teig auf’s Blech mit Backpapier/Backstein kippen.

 

Flammkuchen ohne Hefe

Hier ist ein Rezept, dass mir eine Elsässerin auf dem Campingplatz Rhodes (Departement Moselle, verraten hat.

Das will ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten..

 

ZUTATEN

  •  200 g Mehl 550er
  • ½ TL Salz
  • 15 g Öl  
  • 100 g Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 200 g Creme Fraîche
  • 100 g Speck
  • 2 rote Zwiebeln

REZEPTZUBEREITUNG

 

Alles zu einem Teig kneten und 

diesen sofort sehr dünn ausrollen.

Creme Fraîche drauf streichen,

mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen

die Zwiebel dünn geschnitten und den 

Speck darüber verteilen. 

Das war's...

 

Entweder den Backofen, wenn vorhanden vorheizen,

(zu Hause auf 250 Grad)

Oder auf den Cadac oder sonst ein Grill

und in 15-18 Minuten goldbraun backen. 

Zu einem Glas Wein sehr lecker und richtig knusprig. 

 

 

Wer den Flammkuchen gerne "süss" mag, gibt auf die Creme Fraîche, hauchdünn geschnittene Äpfel (dünner wie meine) mit Zimt drauf.


Holunderblütensirup

Wenn man zur Zeit spazieren geht, duftet es überall nach diesen Holunderblüten... um diesen Duft "einzufangen", bietet es sich an daraus einen Sirup herzustellen.

Ganz simpel und einfach... schmecken tut's aber genial.

 

ZUTATEN

  • 1 unbehandelte Zitrone in Scheiben schneiden
  • 1 Liter Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 25 g Zitronensäure
  • 25 Holunderblüten

 

REZEPTZUBEREITUNG

Zitrone heiss abwaschen und in Scheiben schneiden. Wasser, Zucker und Zitronensäure in den Topf geben und 5 Minuten aufkochen. Dabei immer wieder umrühren.

Hollunderblütendolden ganz vorsichtig waschen, so das der Blütenstaub nicht rausgewaschen wird. Dann die Hollunderblütendolden in eine grosse Schüssel mit Deckel geben. Zitronenscheiben darauflegen den heissen Zuckersirup aufgiessen.

Zugedeckt 3 Tage bei Zimmertemperatur ziehen lassen und 1x täglich umrühren.

Dann denn Sirup absieben in einen Topf, die Flüssigkeit nochmal 10 Minuten aufkochen. Noch heiss in Flaschen abfüllen, gut verschliessen und kühl und dunkel lagern.

 

Schmeckt am besten mit Prosecco z.B Hugo, oder aber an heissen Sommertagen mit Mineralwasser und Eiswürfel.

Vegane Cashew-Hollandaise

Eine neue Saucenvariante die richtig gut zu Spargel schmeckt.

Der heutigen Zeit "angepasst"... jeder will es probieren, viele können es sich nicht vorstellen. Darum habe ich mich an diese Variante hingewagt und wurde angenehm überrascht.

ZUTATEN und ZUBEREITUNG

* 200g Cashewkerne

* 400ml Gemüsebrühe

* 1 kleine Knoblauchzehe

* 1 TL Zitronensaft

* 1/2 TL Kurkuma

* 1/4 TL Muskat

* Pfeffer aus der Mühle 

Alle Zutaten in ein hohes Gefäss geben und mit dem Mixstab oder im Thermomix ca. 60 Sekunden mixen. Bis die Konsistenz schön sämig ist. 

 

Dann die Sauce abschmecken. Je nachdem muss sie mit zusätzlicher Brühe verdünnt bzw. mit Cashewkernen verdickt werden. 

Nochmal für 40 Sekunden mixen. Anschliessend in einem Topf unter rühren langsam erhitzen und kurz aufkochen lassen.

Ganz simpel und einfach. Es lohnt sich die mal auszuprobieren.

Selbstverständlich kann man sie auch zu jedem Gemüse seiner Wahl essen.

Guten Appetit...


Voll KORN Brot... in der Kastenform gebacken oder im Omnia

So zwischendurch macht uns ein deftiges rustikales und körniges Vollkornbrot an.

Ob zu Hause oder unterwegs, ab und zu muss das sein. 

Ich habe für euch ein geniales Rezept und das Ergebnis gibt mir Recht...

probiert es mal aus, es lohnt sich. 

 

ZUTATEN und ZUBEREITUNG

 

125 g Roggenschroth

125 g Weizenschroth

500 g Buttermilch erwärmte

15 g Hefe

125 g Weizenvollkornmehl

125 g Leinsamen

125 g Sonnenblumenkerne

2 TL Salz

40 g Rübenkraut/Zuckerrübensirup

 

zu einem Teig kneten…

 

den (flüssigen) Teig in eine gefettete und mit Haferflocken oder Flocken nach Wahl ausgestreute Kastenform füllen und mit Haferflocken bestreuen

 

mit Papiertuch (Zewa) abgedeckt 45 Minuten  im warmen gehen lassen

 

nach 45 Min. das Küchentuch entfernen

und den Ofen auf 170° Ober und Unterhitze schalten

das Brot 1 ¾ – 2 Stunden backen

es darf ruhig etwas dunkler werden

 

das fertige Brot auf einem Kuchengitter richtig abkühlen lassen…

wenn man warten kann, wäre es ideal über Nacht… 

(ich konnte es nicht) ;-)

 

Sollte es im Omnia gebacken werden, die Zeit entsprechend verlängern.

 

 


Saftiger Zitronenkuchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir nun ein paar Tage den Frühling „schnuppern“ durften, soll es aufs Wochenende hin wieder kühler werden. Darum brauchen wir die Glückshormone aus einem Stück Kuchen... einem Zitronenkuchen... Zitronen wachsen und reifen im Süden... da ist es warm und sonnig... Dieser saftige Kuchen den ich noch mit spanischen Zitronen gebacken habe, bringt uns ein bisschen Urlaubsfeeling...  und positive Energie.

 

ZUTATEN

  • ·       250 g Butter 
  • ·       200 g Zucker
  • ·       4 Eier  zusammen schaumig rühren
  • ·       300 g Mehl
  • ·       1 P. Backpulver
  • ·       2 EL Vanillezucker
  • ·       1 Prise Salz
  • ·       abgeriebene Zitronenschale 
  • ·       Saft von einer halben  Zitrone dazugeben...

REZEPTZUBEREITUNG

Teig in den gefetteten und mit Mehl ausgestreuten Omnia füllen, (ich habe die Silikonform) glatt streichen und eine gute Stunde backen...

Oder daheim im Backofen 170° Umluft vorheizen und ca. 50 Minuten backen.

Nach dem backen stürzen und den Kuchen auskühlen lassen.

200 g Puderzucker und Zitronensaft von einer halben Zitrone dazurühren.

Den Kuchen damit überziehen.

 

Geniessen... mit einem Kaffee und genügend Phantasie „träumen“ wir uns in den Süden...

 


Pizzateig zum vorbereiten und mitnehmen...

ZUTATEN

  • 1 kg Mehl
  • 550 g Wasser
  • 10 g Hefe
  •  25 g Salz

 

!!!ACHTUNG!!!! ab hier kommt die, 1/2 Portion:

 

  • 450 g Mehl
  • 250 g Wasser
  • 5 g Hefe
  • 10 g Salz, (2 TL)

 

REZEPT ZUBEREITUNG

Aus den Zutaten einen Hefeteig zubereiten.

 

6 - 12 Std. ruhen lassen (gerne auch länger) - ich "lager" ihn in einer T...per-Schüssel im Kühlschrank und steche bei Bedarf etwas ab.

Super Pizzateig, aber auch ideal als Grundlage für Flammkuchen, Grissini, Pizzabrötchen usw.

Hinweis:

Wenn es mal schnell gehen muss, so kann dieser Teig mit den selben Mengen jedoch mit leicht lauwarmen Wasser zubereitet werden.

Der Teig sollte dann ca. 30-40 Minuten im normal temperierten Raum ruhen...dann kann er verarbeitet werden.

 

 

Er hat dann zwar nicht der leicht säuerliche Geruch, aber der Teig lässt sich genauso prima verarbeiten und die Pizza ist schön kross.


Kräuterbutter

ZUTATEN

70 g Olivenöl

3 Knoblauchzehen

1 Bund Blattpetersilie, ohne Stiele

1 Bund Basilikum, Blätter abgezupft

1 Teel. Pfeffer grob

1 ½  - 3 Teel. Salz

2 Prisen Curry

2 Prisen Paprika

200 g Butter weich in Stücken

 

REZEPTZUBEREITUNG

 

Alles kleinhäxeln mit der Butter vermengen und ganz zum Schluss noch das Olivenöl dazugeben. Knoblauch kann auch gut weggelassen werden. Durch den Olivenölanteil ist die Kräuterbutter auch streichfähig, wenn sie gerade aus dem Kühlschrank kommt.

 Man kann nie genug dabei haben, denn was ist schöner als Grillen!


Monkey Bread oder Affenbrot

Warum der Name Affenbrot, vielleicht fällt euch dazu etwas passendes ein. Auf jeden Fall ein Rezept und vor allem das Ergebnis das alle begeistert. Das Brot für klebrige Finger und glückliche Gesichter.

 

ZUTATEN

Für den Teig:

400g Mehl, plus Mehl für die Arbeitsfläche

1 TL Salz

30g Butter

240 ml Milch

80 ml warmes Wasser

1 Würfel Hefe oder 1 Tütchen Trockenhefe

50g Zucker

 

Für die Hülle:

200g braunen Zucker

2 TL gemahlener Zimt

120g Butter

 

 

REZEPZUBEREIZUNG

Mehl und Salz in einer grossen Schüssel mischen.

Butter schmelzen, Milch dazugeben und leicht erwärmen. Zucker, Wasser und Hefe einrühren, kurz stehen lassen, dann das Mehl und das Salz dazu und einen Hefeteig herstellen, er ist sehr klebrig das muss aber so sein. Mindestens 10 Minuten bearbeiten, d.h. kneten.

In eine Schüssel die eingefettet ist, den Teig hineinlegen und da zugedeckt 1 Stunde im warmen gehen lassen.

In der Zwischenzeit den braunen Zucker mit dem Zimt mischen.

In einem Topf die Butter schmelzen und eine Gugelhupfform einfetten.

Nach einer Stunde, den Teig zu einem Rechteck ausrollen und ca. 7 Streifen schneiden. Aus jedem Streifen werden ca. 6 gleich grosse Stücke geschnitten, die dann zu kleinen Bällchen geformt werden.

Jedes Bällchen wird in die flüssige Butter eingetaucht und anschliessend in der Zucker Zimtmischung gewendet. Danach werden die Bällchen in der Gugelhupfform reingeschichtet. Sind alle Bällchen verarbeitet, lässt man das ganze nochmals 1 Stunde gehen.

Der Ofen wird auf 180 ° Ober / Unterhitze vorgeheizt, gebacken wird ca. 30 -35 Min. Es bildet sich eine Kruste auf der Oberfläche, das ist auch richtig, denn nach dem Backen wird die Form gestürzt so, dass die Kruste unten liegt.

Den Kuchen mit der Platte auf den Tisch stellen und jeder zupft sich die Bällchen raus und geniesst. Es ist ein Genuss.


HACKFLEISCHROLLE... ODER GANZ EINFACH HACKBRATEN

Schmecken tut so ein Hackbraten jung und alt, man kann ihn warm aber auch kalt geniessen. Total unkompliziert und trotzdem speziell.

 

ZUTATEN für 2 Hackfleischrollen

•   ich nehme dazu immer 1 kg mageres Rindshackfleisch (das ergibt 2 Hackfleischrollen)

•   3-4 alte Brötchen (zum einweichen ein bisschen Milch)

•   2-3 Knoblauchzehen (je nach Geschmack auch mehr oder weniger)

•   2 Zwiebeln

•   4 Eier

•   120 g Bergkäse (Käse mit Geschmack)

•   1 grosszügiger Essl. Senf

•   2 Teel. Salz

•   Pfeffer und sonstige Gewürze nach Geschmack

•   1 Bund Peterli (Petersilie) (hacken)

•   24 Tranchen Speck

 

REZEPTZUBEREITUNG

 

Die Brötchen mit ein bisschen warmer Milch übergiessen und stehen lassen bis sie weich sind. Ich persönlich dünste die Zwiebeln vorher immer mit dem Knoblauch an, lass sie kurz abkühlen und gebe sie dann zur Hackfleischmasse hinzu. Jetzt alles zusammen vermischen. Den Speck auf einer Klarsichtfolie auslegen und die Hackfleischmasse drauf formen. Mit Hilfe der Klarsichtfolie zusammenrollen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank damit. In eine Feuerfeste Form geben, um den Hackbraten noch Tomatenstücke legen und im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad Celsius ca. 45 Minuten backen. (die Klarsichtfolie vorher entfernen).

 

Servieren mit Nudeln, Kartoffeln, Salat oder kalt mit Brötchen… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, auch beim würzen unbedingt experimentieren… wie z.B. während der Weihnachtszeit das Ganze mit einer grosszügigen Prise Zimt oder Lebkuchengewürz verfeinern… schmeckt echt toll.

 

Viel Spass beim ausprobieren und "Än Guätä"


Kaiserschmarrn... die süsse Verführung

Hat der Kaiserschmarrn wirklich was mit dem Kaiser zu tun? Um die Herkunft des Namens Kaiserschmarrn gibt es mehrere Legenden: Eine Geschichte die am häufigsten erzählt wird und mir persönlich am besten gafallen hat, ist folgende... dem Kaiser Franz Josef I. und seiner Sissi, wurde vom Hof-Küchenmeister eine Süss-Speise kreiert. Diese wurde aber von der sehr auf ihre schlanke Linie bedachten Kaiserin Elisabeth (Sissi) verschmäht. Daraufhin sagte der Kaiser zu seinem Küchenchef... "Na gebt er mir halt den Schmarren her, den unser Leopold da wieder zusammenkocht hat". Dem Kaiser schmeckte diese Süss-Speise so gut, das sich aufgrund dieser Geschichte die Bezeichnung "Kaiserschmarrn" durchgesetzt hat...

oder diese Variante... Ein Senn in Österreich wird auch „Kaser“ genannt… als der Kaiser nach der Jagd in die Sennhütte kam wurde ihm ein „Kaserschmarrn“ vorgesetzt und der schmeckte dem Kaiser so gut das er ihn kurzerhand in Kaiserschmarrn umtaufte… jetzt aber zum Rezept...

 

ZUTATEN

  •   200 ml Milch
  •   50 ml Mineralwasser (Kohlesäurehaltig)
  •   1 Prise Salz
  •   50 g Zucker
  •   150 g Mehl
  •   ½ TL Backpulver
  •    3 Eier

in einer Schüssel mit dem Schwingbesen (Schneebesen) (nicht zu lange, denn dann wird er nicht so fluffig) zusammenrühren/mixen...

Rezeptzubereitung: REZEPTZUBEREITUNG

In einer Pfanne etwas Butter erhitzen, den gesamten Teig hineingiessen und auf kleiner Flamme, ganz langsam goldbraun werden lassen, dann alles umdrehen und in "Stücke" reissen/schneiden... nochmals kurz bräunen, mit viel Puderzucker bestreuen und dazu entweder Apfelmus oder aber wie ich es gemacht habe mit einem selbstgemachten Zwetschgenkompott servieren... mmmmmhhhhh...


LEICHT UND LECKER... ZUCCHINI-SPAGHETTI MIT JOGHURTHÜHNCHEN

Zum Wochenende hin mal ein schnelles Menü, dass auch im Womo oder der Camperküche ohne weiteres gekocht werden kann. Da wir in der jetzigen Jahreszeit relativ wenig Bewegung haben, könnten wir zwischendurch etwas zubereiten, dass leicht ist. Schon alleine das zubereiten "wärmt" und der Duft der Gewürze... mmmhhhh... aber versucht es einfach. Wer es etwas reichhaltiger möchte, kann selbstverständlich Reis, Kartoffeln oder Nudeln dazu kochen.

 

ZUTATEN für 2 Portionen

  •    500 g Hähnchenbrustfilet
  •    1 Zucchini
  •    1 Knoblauchzehe (oder mehr)
  •    1 Zwiebel
  •    20 g Olivenöl
  •    2 Teel. Salz
  •    1,5 EL Koriander
  •    1,5 Teel. Kreuzkümmel gemahlen
  •    2 Essl. Thai Curry
  •    20 g Tomatenmark
  •    500 g Naturjoghurt          

REZEPTZUBEREITUNG

 

Knoblauch, Zwiebel mit dem Salz, Koriander, Kreuzkümmel und Curry in Olivenöl andünsten. Dann das Tomatenmark, Joghurt und Hähnchenbrustfilets hinzugeben. 20 Minuten köcheln lassen, zwischendurch umrühren. Währenddessen Zucchini waschen und in schmale Streifen schneiden. Ca. 3 Minuten in gesalzenem Wasser garen lassen. Zusammen servieren und es sich schmecken lassen.


ZWETSCHGENKUCHEN

Zwetschgen sind eine besondere Sorte der Pflaumen und sie schmecken im Spätsommer und Frühherbst frisch von den Bäumen am besten. Die süssen aber doch leicht säuerlichen Früchte eigenen sich ausgezeichnet um Zwetschgenkuchen zu backen. Also auf geht’s... die Familie und vielleicht auch der Überraschungsbesuch wird sich freuen. Hier ein einfaches aber leckeres Rezept mit einem Quarkölteig.

 

 

ZUTATEN

  •    400 g Mehl
  •    1 Päckchen Backpulver
  •    180 g Zucker
  •    2 Päckchen Vanillezucker
  •    180 g Quark (ich nehme immer den 25%igen)
  •    1 Ei
  •    1 Eiweiss oder 3 Esslöffel Milch
  •    70 g Öl
  •    1 - 1/2 Kilo Zwetschgen

 

REZEPTZUBEREITUNG

 

aus diesen Zutaten einen geschmeidigen Teig rühren. Auf ein Backblech geben, oder aber je nach dem wie dick der Boden sein sollte, kann man auch ein kleines rundes Blech/Form dazu nehmen. Das kann jeder nach seinem Gusto entscheiden. Dann mit den geviertelten Zwetschgen belegen, mit wenig Zucker bestreuen und ab in den Ofen bei...

180 Grad ca 25 - 30 Minuten backen (Sichtkontakt). Nach ein paar Minuten fängt er schon an zu duften… mmmhhh...

Wer es mag kann die Zwetschgen noch vor dem backen mit Mandelblättchen bestreuen.


FORELLENCREMESUPPE

Wenn's draussen kalt wird... wir vielleicht von einem laaaangen Spaziergang zurück zu unserem Wohnmobil kommen, uns freuen endlich reinzusitzen in die kuschelig warmen vier Wände... jetzt fehlt nur noch etwas schön warmes das den Bauch füllt. Keine Völlerei sondern ein angenehmes Gefühl von "satt" vermittelt und von innen wärmt. Was könnte das besser als eine Suppe. Nein, keine Fertigsuppe, denn auch eine hausgemachte Suppe ist schnell gemacht mit den richtigen... 

 

ZUTATEN für 4-6 Personen

•   40 g Butter

•   40 g Mehl

•   800 g Bouillon oder Fischfond

•   200 g Sahne

•   60 g Weisswein

•   10 g Worcester-Sauce

•   1/2 TL Salz

•   Pfeffer nach Gusto

•   250 g Forellenfilets geräuchert

•   ein paar Spritzer Zitronensaft

•   Petersilie oder Kresse (optional)

 

REZEPTZUBEREITUNG

Butter schmelzen, Mehl zugeben und ca. 3 Minuten anschwitzen. Dann den Fischfond oder die Bouillon dazugeben und ca. 10 Minuten unter rühren, köcheln lassen. Sahne, Weisswein, Gewürze und 150 g Forellenfilets in Stücken dazugeben und weitere 5 Minuten erhitzen. Das ganze pürieren oder durch ein Sieb streichen, abschmecken und in die Teller mit den restlichen Räucherforellenstückchen daraufgeben. Nach Wunsch mit Petersilie oder Kresse bestreuen. Wir lieben diese Suppe.

Guten Appetit.


"ALL IN ONE"..."TUTTO IN UNO"... "ALLES IN EINEM"...

Etwas das wir alle kennen und die meisten auch lieben, sind Tomatenspaghetti... doch die Zubereitungsart in diesem Rezept, ist "speziell", aber im Wohnmobil und im Wohnwagen eine geniale Lösung. Das Problem beim Spaghetti/Nudel kochen ist doch wenn sie gar sind, das Wasser... wo soll man es hinschütten? Das handhabt ja jeder anders, aber bei dieser Art der Zubereitung, stellt sich diese Frage nicht, denn es wird alles in nur einer einzigen Pfanne mit Deckel gekocht... aber seht selbst...

 

ZUTATEN

•   1 Zwiebel gehackt

•   2 zerdrückte Knoblauchzehen

•   1 handvoll Speckwürfel

•   6 – 7 Tomaten in Scheiben geschnitten

•   300 gr Spaghetti (in der Mitte durchgebrochen)

•   2 EL Öl

•   Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence

•   geriebener Parmesan, wieviel? nach eurem Gusto...

•   wer möchte und es schärfer mag, noch Chilli

•   1 Prise Zucker

•   1 Dose gehackte Tomaten

•   etwas Wasser und Öl zum beträufeln

 

REZEPTZUBEREITUNG

In einer grossen (von Vorteil wäre auch eine etwas tiefere Pfanne) Öl erhitzen, Zwiebeln und Speck kurz andünsten, danach eine Lage Tomaten, pfeffern und salzen, mit Kräuter bestreuen und mit Öl beträufeln. Dann die Hälfte der Spaghetti, die mit Parmesan bestreuen und wieder eine Lage Tomate, diese wieder mit Öl beträufeln, pfeffern, salzen und die Kräuter drüber, dann die restlichen Spaghetti darauf verteilen und mit Parmesan bestreuen, zum Schluss nochmal mit den restlichen Tomatenscheiben belegen, salzen, pfeffern, Öl drüber und Parmesan, jetzt die passierten Tomaten darüber giessen und eine Prise Zucker drüber. Deckel drauf, kurz aufkochen lassen, danach auf mittlerer Hitze 10 – 15 Minuten vor sich hinköcheln lassen, zwischendurch mal umrühren. Nach 7 Minuten Deckel wegnehmen und alles schön vermischen, mit etwas Wasser begiessen und zu Ende garen.

Falls die Nudeln nach 15 Minuten noch zu al dente sind, einfach nochmal ein paar Minuten zugeben, gegebenenfalls noch etwas Wasser zugeben, bis sie für euch den richtigen Biss haben. Alles schön vermischen und abschmecken. Uns hat es supergut geschmeckt!


BUTTERWEICH UND SAFTIG... ZIMTSCHNECKEN...

Heute mal wieder etwas süsses… Mega saftig und Butterzart auch noch am nächsten und am übernächsten Tag. (vorausgesetzt sie werden so alt). Ich spreche von den Zimtschnecken gefüllt mit Äpfel, Nüssen, Zimt und Zucker. Der Toping-Guss zum Schluss gibt dem Ganzen nochmal einen zusätzlichen Kick. Am besten schmecken sie natürlich direkt aus dem Ofen, noch lauwarm, aber auch zum vorbereiten daheim, dann zum Camper- oder Womotreffen mitgenommen, genial.

 

ZUTATEN

•   540 gr Mehl

•   60-80 gr Zucker

•   2 Päckchen Vanillezucker

•   250 ml lauwarme Milch

•   7 EL Öl

•   1 Ei

•   1 Prise Salz

•   1 Würfel Hefe

zum Bestreichen und Belegen braucht ihr noch:

•   4-5 EL geschmolzene Butter

•   120-140 gr Zucker

•   1-2 EL Zimt

•   60 gr gehackte oder aber gemahlene Nüsse

•   2 geraffelte (geriebene) Äpfel

und für das Topping:

•   5 gehäufte EL Puderzucker mit

•   2 EL Sahne und

•   1 EL Butter mischen und gut verrühren.

 

REZEPTZUBEREITUNG

Die Hefe mit lauwarmer Milch, Öl, Zucker und 2 EL Mehl verrühren, 5-10 Minuten abgedeckt stehen lassen. Dann restliche Teilzutaten dazu geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Diesen zu einer Kugel formen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Danach denn Teig ausrollen mit der flüssigen Butter bestreichen, Zimt, Zucker und den Nüssen bestreuen, die Äpfel darüber verteilen, den Teig aufrollen und in 10-12 Stücke schneiden die ca. 5cm dick sind. Diese in eine gebutterte Auflaufform geben und mit der restlichen Butter rundherum einpinseln. Nochmal abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober/Unterhitze 20-25 Minuten backen. Direkt nach dem backen mit dem Topping-Guss bestreichen und abkühlen lassen… 


"SCHNECKEN"... DIESES MAL DIE PIKANTE UND SCHNELLE VARIANTE

Heute gibt es eine schnelle pikante Variante, nämlich die "schnellen Pizzaschnecken". Ein Hefeteig der nicht gehen muss und sofort weiterverarbeitet werden kann.

 ZUTATEN

•   100 ml Wasser

•   25 g Milch

•   ½ Würfel frische Hefe

•   1 TL Zucker  

•   300 g Mehl 

•   3 TL Backpulver

•   1 TL Salz

•   1 EL weiche Butter oder Margarine

•   50 g Naturjoghurt

•   1 EL Öl

 

REZEPTZUBEREITUNG

Dieser Teig könnt ihr sofort ausrollen, denn er muss nicht gehen. Ihr könnt auch variieren mit der "Dicke", wenn ihr es "teigiger" liebt, dann den Teig dicker auswallen, ansonsten dünner... also wie ihr wollt. Nach dem Ausrollen kann er belegt werden, erst mit Pizzatomaten, oder ihr nehmt Tomatenmark mit Wasser verrührt und etwas Salz es sollte einfach nicht zu flüssig sein. Dann sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Alles was ihr im Kühlschrank findet könnt ihr draufpacken. Z.B Salami, Schinken, Würstchenscheiben, geriebener Käse, würzen auch nach Geschmack (bei mir kommt auf jeden Fall noch Knoblauch und Zwiebeln mit drauf). Dann den Teig aufrollen und in ca. 2 Finger breite Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (genug Abstand lassen) und backen. Im "Homebackofen" bei 220°  ca. 20-25 Minuten. Im Wohnmobil entsprechend länger. Viel Spass beim Nachbacken und "än Guätä"... 


"ALL-IN-ON PIZZA" ODER, "RÜHRPIZZA"

Die RÜHRPIZZA… wobei ich das jetzt nicht unbedingt mit einer herkömmlichen Pizza vergleichen möchte. Trotzdem total easy, aber lecker. Ist unterwegs schnell fertig und bisher hat es immer allen geschmeckt. Im Wohnmobil zubereitet, kann diese „Schüttelpizza“ im Backofen wenn vorhanden, oder aber auch in einer Pfanne mit Deckel zubereitet werden. Selbstverständlich auch im Omnia-Backofen.

 

ZUTATEN

•   3 Eier

•   1 Becher Schlagsahne

•   100 g Salami geschnitten

•   100 g Kochschinken geschnitten

•   Champions geschnitten (Menge nach Geschmack)

•   1 Paprika geschnitten

•   1 Zwiebeln geschnitten

•   1 Konoblauchzehe

•   200 g geriebener Käse

•   100 g Mehl

•   Oregano nach Geschmack

•   Salz und Pfeffer      

 

REZEPTZUBEREITUNG

Alle Zutaten in eine Schüssel, zum Schluss das Mehl und die Gewürze hinzugeben und alles mit einem Löffel gut umrühren. Dann die Masse in eine gefettete Pfanne, oder ein gefettetes Backblech geben, evtl. noch mit frischen Tomaten belegen und im Ofen bei ca. 200 Grad 30 Min backen. Die Backzeiten im Wohnmobil fallen ja immer etwas anders aus, darum kann ich auch keine genaue Zeitangabe machen.


PILZSCHNITTEN... EINFACH UND GUT... AUCH FÜR "KOCHANFÄNGER"...

Mit frischen Pilzen, Zwiebeln, und Speck und Brot etwas leckeres schnelles „zaubern“. Frische Champignons kann man heute in jedem Supermarkt kaufen. Brot, Zwiebeln und Speck haben wir meistens als Grundnahrungsmittel im Wohnmobil mit dabei. Für die vegetarische Variante einfach den Speck weglassen, das schmeckt auch sehr gut.

 

ZUTATEN

•   Frische Champignons

•   Zwiebeln

•   Speck

•   Käse gerieben

•   Brot in Scheiben geschnitten

•   Pfeffer und Salz

 

REZEPTZUBEREITUNG

Zwiebeln in Würfel schneiden und mit dem Speck andünsten, dann die geputzten und in Scheiben geschnittenen Champignons dazugeben und ein paar Minuten mitdünsten. Nach Geschmack mit Pfeffer und Salz würzen. Dann die Masse auf die vorbereiteten Brote geben, mit geriebenem Käse bestreuen und ab in den Ofen damit. Sobald der Käse den gewünschten Schmelzgrad erreicht hat… geniessen!

Das war jetzt die Variante mit dem Backofen, doch genauso gut gehen diese einfachen Pilzschnitten auch in einer Pfanne. Dazu die Brotscheiben mit ein wenig Olivenöl in die Pfanne geben, die Pilz-Speck-Zwiebelmasse drauf verteilen, Käse darüber, Deckel drauf und warten bis der Käse geschmolzen ist. Diese Pilzschnitten mit einem Salat sind ein einfaches, aber leckeres essen.

Soooo einfach, um diese Pilzschnitten zu machen muss man nicht einmal kochen können...     


SCHNELL... GUT... SCHARF...

 

 

Schnell, gut, scharf... Wer hat schon nach diesen vielen Feiertagen grosse Lust auf ein weiteres, aufwändiges Menue? Im Wohnmobil sowieso nicht, da sollte es schnell, ohne grossen Aufwand gehen, aber selbstverständlich gut schmecken und vom Geschmack her darfs auch mal ein bisschen "exotisch" sein. Also heute mal Geschnetzeltes Pouletfleisch (Schwein oder Kalb geht auch) an einer Kokosmangosauce.

 

 

 

ZUTATEN

•   500g Fleisch

•   1 grosse Zwiebel

•   1 Knoblauchzehe

•   1 Dose Kokosmilch

•   1 - 2 Teelöffel rote Currypaste (kann auch mehr sein, je nach Gusto)

•   4 - 5 Esslöffel Mango püriert (entweder frische Mango oder gekauftes Mangopüree)

•   Zitronengras,

•   Koreander,

•   Salz und Pfeffer      

 

REZEPTZUBEREITUNG

Zwiebel würfeln und in ein wenig Öl oder Butter glasig dünsten, Knoblauch fein hacken und kurz mitdünsten. Fleisch anbraten, würzen zum Schluss das Mangopüree und die Kokosmilch dazugeben, kurz köcheln lassen, je nach Fleischsorte kürzer oder länger.

Mit Reis und einem Salat servieren. Dieser Geschmack und diese Schärfe ein perfekter Gaumenkitzel. 

Guten Appetit!  


PAPRIKA-WURST-GULASCH "RUCKZUCK"

 

Die Zutaten für den heutigen Rezeptvorschlag, hat man meistens immer vorrätig im Kühlschrank mit dabei... ich habe mit Absicht keine spezielle Wurst genannt, weil jeder die Wurstsorte nehmen kann, die er gerade vorrätig hat. Meine Variante ist die mit "Wienerli", denn die fahren meistens vakuumiert im Womo mit... man weiss ja nie, wann das Hungergefühl kommt und ganz schnell etwas leckeres und einfaches zum essen fertig sein sollte...

 

ZUTATEN

•   2 grosse Zwiebeln

•   Knoblauchzehen nach Geschmack

•   Öl

•   2 EL Tomatenmark

•   350 g (3 - 4 Stück, je nach Grösse) Paprika in Streifen geschnitten

•   1 Dose Pizza Tomaten

•   200 g Wasser

•   1 ½ TL Salz

•   2 TL Brühe (Pulver)

•   20 g Zucker

•   1 EL Essig (ich nehme Balsamico)

•   1 geh. TL Paprika edelüss

•   Pfeffer

•   Chilli damit es „feurig“ wird…

•   Wurst oder Würstchen

 

REZEPTZUBEREITUNG

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen, fein würfeln und in wenig Olivenöl andünsten, dann das Tomatenmark kurz mitdünsten. (zwecks Röstaromen) die Pizzatomaten dazugeben, mit dem Wasser, die in Streifen geschnittenen Paprikaschoten, verrühren. Das Ganze leicht köcheln lassen, bis die Paprikaschoten den gewünschten Garpunkt erreicht haben… die Würstchen klein schneiden und sie dann kurz vor dem servieren in der Sauce warm werden lassen… nicht mehr aufkochen. Dazu Teigwaren, Reis oder einfach einen Salat mit Brot...


PIKANTER "BROTAUFLAUF" IN DER PFANNE

 

Wir kennen das alle... sind wir mit dem Wohnmobil unterwegs möchten wir am liebsten jeden Tag frische Brötchen. Oft kommt der Bäcker jeden Morgen auf den Stell- oder Campingplatz, verführt uns meistens dazu, mehr einzukaufen als wir eigentlich Hunger haben und dann liegen sie im Womo rum, bis wir sie "entsorgen". Ich habe für euch heute eine sehr leckere Variante, nicht zum "entsorgen", sondern zum verwerten. Aber schaut selbst...

 

ZUTATEN

•   Speck

•   Zwiebeln

•   Knoblauch

•   altes Brot/Brötchen in Scheiben

•   1 Becher Sahne oder Milch

•   4-6 Eier

•   würzigen Käse gerieben

•   Salz (vorsichtig der Speck ist gesalzen)

•   Pfeffer

•   Chilli

1Prise Muskat  

REZEPTZUBEREITUNG

Speck und Zwiebel gewürfelt in einer Pfanne andünsten, dann die Brot/Brötchenscheiben darauf verteilen. Sahne/Milch und Eier verquirlen, würzen und auf die Brötchenscheiben geben. Zuletzt den geriebenen Käse und den Chilli, Deckel drauf und ab damit auf den Herd. Sobald die Masse fest geworden ist und der Käse geschmolzen kann man auch schon servieren. Mit einem Salat schmeckt es uns am besten. Also probiert's aus und lasst es euch schmecken. 


WILDSPARGEL FRITTATA

Uli hat sich von einem Italiener zeigen lassen, WO und WIE man wilden Spargel findet...

Gar nicht so einfach, trotzdem hat er eine kleine Ausbeute mitgebracht und ich habe sie sofort zubereitet, auch nach ein Tipp des Italieners, der dann selbstverständlich mitessen durfte.

Zutaten:

•   wilder Spargel (selbst gesucht oder gekauft) es schmeckt aber auch mit dem hier erhältlichen grünem Spargel

•   4 - 6 Eier

•   einen "Schluck" Milch 

•   Knoblauch frisch

•   Pfeffer

•   Salz

•   Chili

Rezeptzubereitung:

Den Knoblauch kleinhacken und in Olivenöl kurz andünsten, den Spargel dazu geben und mit ein bisschen Wasser ca. 10 Minuten weichkochen. Die Eier mit der Milch und den Gewürzen verkleppern und über den Spargel in die Pfanne geben, auf kleiner Flamme stocken lassen, umdrehen und nach ein paar Minuten kann man das fertige "Frittata" auf einen Teller gleiten lassen, schneiden und mit einem Glas Wein geniessen.

Eine leichte leckere kleine Mahlzeit, die man mit jedem anderen Gemüse und  z.B. auch mit Garnelen machen kann.

 

Ein Tipp am Rande... kauft keinen Wildspargel, der ist nämlich sehr teuer und schmeckt lange nicht so gut wie der frische selbstgesammelte. Wir haben einen Bund mit nach Hause genommen, aber waren enttäuscht, denn der Spargel wurde nicht weich... aus was für Gründen auch immer, wobei der Geschmack trotzdem unvergleichlich intensiv war. 


SPARGELSAISON...

Endlich ist wieder Spargelzeit. "Kaiserliches Gemüse", "Weisses Gold", "essbares Elfenbein"... für wenige Lebensmittel finden sich so poetische Bezeichnungen wie für den Spargel. Dieses Jahr müssen Feinschmecker leider mit höheren Preisen rechnen. Aber nichts destotrotz, werden alle Spargelliebhaber ihn kaufen. Er ist Kalorienarm, vitamin- und mineralreich. Mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise serviert ist der Spargel ein Klassiker. Ich liebe ihn in allen möglichen Variationen. 

Heute habe ich für euch ein Rezept: einfach, campertauglich und lecker.

Lauwarmer Spargelsalat, den man natürlich auch kalt essen kann.

 

ZUTATEN

•   Spargel (ich nehme wenn es gibt Spargelspitzen)

•   Frühlings/Lauchzwiebeln

•   Petersilie

•   Schnittlauch

•   gekochte Eier

•   Essig

•   Öl

•   Senf

•   Salz und Pfeffer

•   Evtl. Chili

 

 

REZEPTZUBEREITUNG

Als erstes muss der Spargel natürlich geschält werden...

Den Spargel bissfest garen, (dauert ca. 15 - 20 Minuten) in dieser Zeit die Eier hartkochen, die Frühlingszwiebeln, die Petersilie und den Schnittlauch kleinschneiden, dann die Vinaigrette fertigmachen. Alles in eine Schüssel, noch die gehackten Eier drüber, zusammen vermischen und GENIESSEN... lauwarm schmeckt dieser Spargelsalat am allerbesten.


SPARGELRISOTTO

Und weil's so gut schmeckt und die Zeit in der es den Spargel gibt sehr knapp bemessen ist, hier noch ein Spargelrezept... dieses Mal in Verbindung mit Risotto... mmmhhh...

 

ZUTATEN

•   500 g weisser oder grüner Spargel

•   2 Schalotten 

•   600 ml Gemüsebrühe

•   200 g Risotto-Reis

•   15 g Butter (geschmolzen)

•   100 ml Weisswein

•   150 g Kirschtomaten

•   2 Essl. Olivenöl

•   Salz Pfeffer

•   60 g Parmesan

•   15 g kalte Butter

•   Zitronenabrieb/zesten

Basilikumblättchen 

REZEPTZUBEREITUNG

Den weissen Spargel schälen die Enden abschneiden, beim grünen Spargel nur die holzigen Enden abschneiden. Stangen in Scheiben schneiden, die Köpfe längs halbieren und beiseitestellen. Dann die Schalotten fein würfeln. Die  Gemüsebrühe nebenher aufkochen. Die Schalotten und den Risotto-Reis in zerlassener Butter andünsten. Mit dem Weisswein ablöschen und offen fast vollständig einkochen lassen. Nach und nach die heisse Brühe dazugiessen, so das der Reis gerade bedeckt ist und unter gelegentlichem rühren, ca. 25 Minuten garen lassen. Nach ca. 15 Minuten die Spargelstücke zugeben. Die Spargelköpfe in heissem Olivenöl ca. 3 Minuten anbraten, die halbierten Kirschtomaten zugeben und kurz weiterbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 60 g Parmesan gerieben, davon 30g und 15g kalte Butter, mit den Zitronenzesten unter den Risotto rühren. Mit den Spargelköpfen, Kirschtomaten, dem restlichem Käse und den Basilikumblättchen anrichten. 

Der Aufwand des "rührens" lohnt sich... wer Risotto mag wird begeistert sein. Buon Appetito  


ERDBEERZEIT...

Erdbeeren bekommt man jetzt im Moment überall und in allerbester Qualität... Frischer gehts nicht. Hier bei uns am Bodensee und bestimmt auch in vielen anderen Regionen in Deutschland, in der Schweiz, in Italien oder auch Frankreich, usw. kann man sich die Erdbeeren beim Bauer oder an den vielen Ständen am Strassenrand kaufen. Inzwischen gibt es schon viele Erbeerfelder auf denen man auch selber ernten darf. Damit "verdient" man sich dann auch einen leckeren Nachtisch und muss nicht mal ein schlechtes Gewissen haben.

Wenn wir unterwegs sind können wir den Boden auch kaufen. Trotzdem habe ich für diejenigen, die gerne "selbstgemachtes" dabei haben dieses einfache Rezept für einen Mürbteigboden.

 

ZUTATEN

Für den Mürbteig

•   200 g Mehl

•   2 Essl. Kakaopulver (kann man muss man aber nicht, gibt eine schöne Farbe)

•   80 g Zucker

•   1 Prise Salz

•   120 kalte Butter in Stücken

•   1 Ei verklopft

Für den Belag

 

•   150 g Quark (oder Mascarpone)

•   2 Essl. Zucker

•   500 g Erdbeeren

•   100 ml Schlagsahne

•   wer mag kann zur Deko und für den Geschmack noch schwarzen Pfeffer drüber geben.

 

REZEPTZUBEREITUNG

Alle Zutaten für den Mürbeteig vermischen. Die kalte Butter zu Schluss unterkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und ca. 30 Minuten kühl stellen.

Dann den Teig ausrollen 2mm und runde Formen ausstechen (passend im Durchmesser zu den Formen die man hat) Ergibt je nach Grösse der Förmchen 6 - 10 Stück. Man kann aber auch ein grosser Mürbteigboden backen. Die Förmchen mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einstechen. Bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen (Sichtkontakt). Auskühlen lassen. Entweder gleich belegen, mit Sahne, einer Creme aus Quark und oder Mascarpone, Erdbeeren drauf, mit Puderzucker bestreuen. Mmmhhhhh...

Die gebackenen Mürbteigboden kann man gut verpackt und kühl gelagert sehr lange aufheben. So hat man immer etwas selbst gebackenes dabei und hat schnell mal ein leckeres Dessert gemacht.


Keine Suppe... aber flüssig...

Es wird langsam aber sicher Sommer und die Temperaturen (sollten) steigen... jetzt kommt bei allen Campern das "Urlaubsfeeling" auf... Viele von uns zieht es in den Süden nach Italien und da gibt es eine besondere (flüssige) Spezialität, nämlich den LIMONCELLO... dieses Familienrezept habe ich von einem Sarden, mit dem ich einige Gläser dieser sehr leckeren Spezialität trinken "musste" bevor er mir sein Rezept verraten hat. Ich habe es versucht und dieser selbstgemachte Limoncello ist ein Genuss... bevors ins Bett geht, ein Gläschen vor dem Wohnmobil, mit dem Partner oder Freunden. Vorsicht er schmeckt nach mehr! 

 

ZUTATEN

•   8 große Zitronen

•   1 Liter (reiner) Alkohol

•   1,5 Liter Wasser

•   1 kg Zucker

 

REZEPTZUBEREITUNG

Die Zitronen waschen und abtrocknen, mit einem scharfen Messer die gelbe Schale abschneiden (das Weisse unter der Schale darf nicht dabei sein, sonst wird der Limoncello bitter) und diese in eine dunkle Glasflasche geben. Mit dem Alkohol aufgiessen und im dunkeln und kühlen, für 40 Tage ziehen lassen. Danach den Alkoholaufguss abgiessen und aufbewahren. Einen Sirup mit dem Wasser und dem Zucker, der für ca. eine Viertelstunde gekocht wird, zubereiten. Diesen abkühlen lassen und zum Schluss dem Alkoholaufguss beimengen.

Abwandlungen: Um einen hervorragenden Orangenlikör herzustellen, die Zitronen, mit den Orangen vertauschen, dabei nur 800 gr. Zucker für die Zubereitung des Sirups verwenden.

Salute...


AN EINEM LAUEN SOMMERABEND UNSER "DINNER"...

Nach einem tollen Morgen...

und einem superschönen heissen Sommertag in Zürich...

lassen wir den Tag mit einem leichten, den Temperaturen angepasstem Essen am schönen Zürichsee ausklingen. Es gab vom Züriseefischer gefangene Egli (Kretzer) und von Uli dann die frisch geräucherten Eglifilets, mit Spargelspitzen an einer Vinaigrette. Ich denke die Foto's sprechen für sich, denn um so etwas zuzubereiten, braucht man nur diese wenigen Zutaten und Appetit...

 

Än Guätä...


...ICH HABE ES GETAN...

 

Ich habe es getan… damit ich mit euch die von mir erprobten „Backofenrezepte“ zum campen teilen kann, habe ich mir einen Omnia-Backofen zugelegt. Ich hatte schon mal einen, den aber verkauft, weil ich einen Backofen im Wohnmobil eingebaut habe. Uli kann das nicht so ganz nach vollziehen.

Nach der „Diskussionsrunde“ mit Uli, musste ich ihn natürlich sofort ausprobieren. Und hier mein erstes Ergebnis…

Eine Kartoffel-Zucchini-Tortilla

 

 

ZUTATEN

•   1-2 Knoblauchzehen

•   1 rote Paprikaschote

•   200 g Zucchini

•   5 Eier

•   Salz

•   Pfeffer

•   100ml Wasser

•   50ml Öl

400 festkochende Kartoffel

 

REZEPTZUBEREITUNG

Knoblauch, Zucchini und Paprika klein schneiden. Die 5 Eier mit Salz und Pfeffer vermischen und über das kleingeschnittene Gemüse geben, kurz verrühren. Kartoffeln schälen und in ca. 3mm dicke Scheiben schneiden. Das Wasser mit dem Öl zum kochen bringen, die Kartoffeln salzen und zum Wasser geben. Je nach Kartoffelsorte ca. 12 -14 Minuten bissfest garen. Dann die Kartoffeln zu der Eier-Gemüsemasse geben und leicht vermischen. Alles in den gefetteten Omnia (oder Auflaufform) und backen bis die Masse gestockt ist. Das hat bei mir ca. 40 Minuten gedauert. (auf mittlerer Flamme) 

 

Lauwarm oder kalt zu einem Salat oder Gegrilltem. Toll auch als Fingerfood mit verschiedenen anderen Leckereien. Die fertige Tortilla hat dann auch Uli überzeugt, obwohl er immer noch der Meinung war, dass dieser Kauf nicht unbedingt notwendig gewesen wäre… mal abwarten bis ich ihm einen „Schoggikuchen“ backe, denn damit überzeuge ich ihn bestimmt.

 

Viel Spass beim nachkochen und Guten Appetit. 


NOCH KEIN SCHOGGIKUCHEN, ABER...

Es hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe hin und her überlegt, ob ich es tatsächlich wagen soll, einen Kuchen im Omnia-Backofen auf dem Gasherd zu backen. Meine grösste Sorge, dass ich mir die Arbeit mache und der Kuchen in der Schale "hängenbleibt" und wir ihn dann direkt aus der Form "stochern" müssen. Ich stöberte ein bisschen im Netz und habe DAS gefunden. Eine Silikonbackform die genau in den Omnia reinpasst.

Es klappte wunderbar. Nun aber zum Kuchen backen im allgemeinen beim Campen und unterwegs...

daheim haben wir eine Küchenwaage um die notwendigen Zutaten abzuwiegen... dann wäre noch die Alternative eine fertige Backmischung zu benutzen... doch das möchte ich nicht. Um einmal in der Wochen einen Kuchen zu backen, wiege ich mir die festen Zutaten ab, mische sie und kann sie so in einem Plastikbeutel mit "Zip" verschlossen gut mitnehmen. Dann brauch ich nur noch Eier, Milch und Butter um den Teig anzurühren und das haben wir sowieso alles immer dabei. Auch über den Mixer habe ich mir meine Gedanken gemacht... den braucht man auch nicht zwingend, denn mit ein bisschen "Muskelarbeit" und einem Schneebesen klappt auch das.

Nun aber zum Rezept für einen Marmorkuchen

 

ZUTATEN

•   150 gr Butter

•   135 gr Zucker

•   1/2 Essl. Vanillezucker oder 1/2 Beutel Vanillezucker

•   1/2 Prise Salz und evtl. 1 Essl. Rum (ich lass ihn weg)

•   2 oder 3 Eier (je nach Grösse) nacheinander unterrühren

•   1-2 Essl. Milch

•   ca. 180-190 g Mehl

•   1/2 Päckchen Backpulver

 

REZEPTZUBEREITUNG

mit diesen Zutaten nun einen Rührteig machen, in die vorbereitete Silikonform geben, die in den Omnia-Backofen stellen (passt mit 24 cm Durchmesser genau rein), Deckel drauf und ab auf den Herd. Bei kleinster Flamme ca. 1 Stunde backen... (Stäbchenprobe).

 

Wenn er ein bisschen abgekühlt ist mit Puderzucker bestreuen, Kaffee dazu, Füsse hoch, mmmhhh...


ZUM DESSERT "SPEZIELL" MARINIERTE ERDBEEREN MIT VANILLEEIS...

Diese Woche habe ich ein Rezept gelesen, dass mich im ersten Moment total irritiert hat...

es geht hierbei um einen Nachtisch, genauer um marinierte Erdbeeren, die man nach ein paar Stunden in der Marinade zu Eis, Griessbrei oder Milchreis essen kann.

 

Da ich neugierig bin, musste ich dieses Rezept natürlich sofort ausprobieren... aber seht selbst... und vor allem probiert es aus, denn es schmeckt absolut genial. Gerade wenn man mal Erdbeeren erwischt die sehr sauer sind, oder "geschmacklos"... das Ergebnis ist eine Überraschung, die nicht im entferntesten etwas mit "Essig & Senf" zu tun hat.

 

ZUTATEN (für ca. 500g - 700g Erdbeeren)

•   15 g Balsamico-Essig

•   1 TL mittelscharfer Senf

•   1/2 Vanilleschote das ausgekratzte Mark

•   80g - 100g Zucker

•   man kann auch 3-4 Blätter Basilikum für 2 Stunden mit unter die Erdbeeren rühren, diese dann entfernen

 

REZEPTZUBEREITUNG

In einer Schüssel die Zutaten verrühren, die geviertelten Erdbeeren dazu geben und mit der Marinade vermischen. Die Schüssel zudecken und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

 

Ich dachte, Essig, Senf und Zucker das kann nichts gescheites geben, aber ich wurde eines Besseren belehrt... dieser Geschmack ist Einmalig... lecker, lecker, lecker... 


EIN URLAUBSREZEPT...

 

 

Wir fahren am Meer entlang und in jedem Dörfchen am Hafen, stehen die Fischer und bieten ihr fangfrisches "Meeresgetier" an. An der Strasse verkaufen überall die Gemüsehändler ihr Gemüse... Und nach einem super Tag am Strand, wird Abends dann der Cadac ausgepackt, die Paellapfanne drauf und los geht's...

 

 

 

ZUTATEN

•   1 grosse Zwiebel

•   3 - 4 Knoblauchzehen

•   5 Tomaten

•   4 Zucchini

•   1 grosse Paprika

•   1 oder 2 Chillischoten

•   Salz

•   Pfeffer

•   Oregano

•   Basilikum

REZEPTZUBEREITUNG

Die Zwiebel gewürfelt mit dem Knoblauch in viel Olivenöl andünsten. Zucchinis, die Tomaten, die Paprika mit den Gewürzen dazugeben und kurz köcheln lassen (das Gemüse sollte noch knackig sein)...

 

Die Meeresfrüchte zum Schluss ganz kurz nur mitkochen... und schon kann gegessen werden. Ein leichtes mediterranes Essen mit einem guten lokalen Rotwein.

 

Buon Appetito! 


WIR SIND WIEDER DAHEIM...

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge starten wir nach 5 Wochen wieder in den Alltag. Da wir unterwegs viel selber gegrillt und gekocht haben, gibt es heute ein Rezept „für den Urlaub“. Selbstverständlich kann man das jederzeit auch daheim machen und dabei in Erinnerungen schwelgen.

Wir waren am Meer… und da liegt es nahe, etwas mit frischem Fisch zu zubereiten. Fast überall wo wir waren, kam Morgens kurz nach dem Bäcker, der Fischer auf den SP oder CP um seinen frischen Fang anzubieten. Nie weiss man was er dabei hat. Also jedes mal eine Überraschung. Der Fisch mit dem ich das folgende Gericht gemacht habe, sieht total „hässlich“ aus, der Seeteufel (Coda di Rospo), doch dafür gehört sein grätenloses festes Fleisch zum Feinsten, was Fischfans auf den Teller bekommen können!

 

ZUTATEN

•   Tomaten

•   frisch gehackte Dosentomaten

•   Zwiebeln Knoblauch Basilikum Pfeffer & Salz evtl. etwas Chilli  

•   Pasta ich habe die Orecchiette genommen, (Öhrchen) das ist eine Pasta-Art, die aus Apulien in Italien stammt.

 

REZEPTZUBEREITUNG

wir haben die Paellapfanne mit dem CADAC aufgeheizt, aber natürlich geht jede andere Pfanne auch. Die Zwiebeln mit dem Knoblauch in reichlich Olivenöl andünsten, die frischen Tomaten dazugeben, leicht einkochen und dann die Dose mit den gehackten Tomaten drauf und ein „Sugo“ kochen. (wenn man möchte kann man die ungekochten Nudeln auch gleich mit dazu geben).

Den in Stücke geschnittenen Fisch, ca. 10 - 15 Minuten in der Sosse mitköcheln lassen, die frischgekochte Pasta dazu, abschmecken umrühren, anrichten und…

mit einem Gläschen Wein geniessen.


HEFESCHNECKEN MIT FETA

Diese Hefeteigkäseschnecken lassen sich wunderbar zu Hause vorbereiten. Gut verpackt im Kühlschrank sind sie einige Tage haltbar und schmecken genau so frisch wie am ersten Tag. Einfach kurz auf den Grill oder in den Womobackofen, um sie aufzuwärmen. Denn lauwarm schmecken sie am besten.

 

ZUTATEN

•   1/2 Würfel frische Hefe

•   170 g Milch

•   500 g Mehl 

•   100 g Öl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

•   2 EL Zucker

•   1 TL Salz

•   2 Eiweiss

 

REZEPTZUBEREITUNG

Erst die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, die übrigen Zutaten dazu geben und zu einem Hefeteig verarbeiten. Das geht sehr schnell und der Teig fühlt sich ganz weich an, klebt aber nicht.

In einer Schüssel mit Deckel ca. 1Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten, auch das ist RuckZuck gemacht. 200 - 250 g Feta (original oder Kuh) zerbröseln und mit gehackter glatter Petersilie vermischen.

 

Soblad die Stunde um ist den Teig in ca. 16 Portionen teilen und länglich auswallen.

Nicht zu viel von der Füllung draufgeben und von der langen Seite her aufrollen dann locker zu einer Schnecke drehen.

 

Diese dann mit Eigelb bestreichen und mit schwarzem Sesam bestreuen.

 

20 -25 Minuten im 170 Grad vorgeheizten Backofen backen. Zum abkühlen mit einem sauberen Handtuch abdecken, dann werden sie schön weich.

 

Lauwarm geniessen zu einem Gläschen Wein…  


SCHNELLER, EINFACHER APFELKUCHEN

Was liegt näher, als jetzt im Herbst einen Apfelkuchen zu backen...

Ich habe für euch ein einfaches Rezept, dass sich sowohl im Omnia, aber auch im Backofen zubereiten lässt. Der Teig ist RuckZuck fertig

Also auf geht's...

 

 ZUTATEN

•   130 g Butter/Margarine

•   130 g Zucker

•   1 EL Vanillezucker

•   3 Eier

zu einer homogenen Masse rühren... dann

•   200 g Mehl

•   2 TL Backpulver

•   2-3 EL Milch

untermischen...

 

REZEPTZUBEREITUNG

den Teig in eine gefettete Springform oder den Omnia giessen, dann

4-5 Äpfel vierteln, schälen, "raffeln" (auf einer groben Reibe) und auf dem Teig verteilen. 

 

Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Kuchen 35-40 Min. backen. Den noch heissen Kuchen mit warmer Aprikosenmarmelade bestreichen und mit Puderzucker bestreuen. 

 

Und jetzt ganz wichtig... noch lauwarm geniessen... selbstverständlich schmeckt er auch ausgekühlt, aber auch einen Tag später noch.  


ELISENLEBKUCHEN

Ich liebe sie… diese saftig leckeren Nürnberger Lebkuchen.

Nein nicht diejenigen, die man auf der ganzen Welt in jedem Supermarkt erhält, sondern die, die noch mit viel Liebe und guten Zutaten von Hand gemacht werden.

 

Seit Jahren gehe ich da keinerlei Kompromisse mehr ein und ich habe sie immer in der Adventszeit „bestellt“… bei einem kleinen Bäcker aus Nürnberg, der sie noch traditionell herstellt, aber auch entsprechend teuer verkauft.

 

 

Jetzt habe ich ein Rezept gefunden, dass ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte…

 

ZUTATEN

•   200 g gemahlene Mandeln

•   100 g gemahlene Haselnüsse

•   100 g Zitronat

•   100 g Orangeat

•   4 Eier 

•   180gr Puderzucker

•   je 1 Msp. gem Nelken, Muskat, Anis, Salz

•   1 gestr.EL Zimt

•   abgeriebene Schale von 1 Zitrone

Für die Glasur noch zusätzlich dunkle Schokolade, Puderzucker und den Saft einer Zitrone... je nach Geschmack.

 

REZEPTZUBEREITUNG

Die Eier mit dem Puderzucker zu einer homogenen Masse rühren. Dann die Mandeln und Haselnüsse zugeben, wieder kurz umrühren. Zu guter Letzt dann das Zitronat u Orangeat zugeben. Der Teig ist ziemlich weich.

 

Den Backofen auf 160 Grad  Ober/Unterhitze vorheizen.

 

Die Backbleche mit Backpapier auslegen, Backoblaten  auf die Bleche legen und die Masse auf den runde Backoblaten verteilen, mit angefeuchteten Fingern etwas glätten. (Ich habe den  Teig in eine Plastiktüte gegeben, eine Spitze abgeschnitten und so auf die Back-Oblaten "gespritzt").

20-25 Min. backen

 

auskühlen lassen

 

mit Schokoladen- oder Zuckerglasur überziehen

 

Hier noch ein Tipp zum überziehen... einfach den Lebkuchen auf eine Kartoffelgabel stecken

und kopfüber in die Flüssige Glasur tauchen, dann wird der Überzug schön gleichmässig...

 

Noch nie habe ich mich da ran gewagt, wobei ich im Nachhinein sagen muss… „so schwierig war es gar nicht“…

 

Und die schmecken… mmmhhhh… genau so wie sie meiner Meinung nach schmecken müssen. Und das Beste… sie sind mit viel Liebe und guten Zutaten von Hand gemacht… von mir.

Probiert es aus, ihr werdet genau so begeistert sein.

 

Ob ich diese leckeren Lebkuchen im Wohnmobil oder Wohnwagen backen würde, sei mal dahingestellt.

Aber in der heimischen Küche gebacken um mir auch unterwegs das „Leben zu versüssen“…  


ZUCCHINICREMESUPPE

Fasnacht, Fasching, Karneval oder wie das überall genannt wird ist morgen am Aschermittwoch vorbei... um sich auf die Fastenzeit einzustimmen hier eine Suppe mit Einlage... heute war, vielmehr haben wir noch immer ungemütlich, nasskaltes Wetter… da habe ich für euch genau das Richtige. Eine sehr feine Suppe… die von innen wärmt… schnell und leicht zu machen, auch unterwegs. Probiert es aus, es lohnt sich…

 

ZUTATEN 

•   4 Zucchini

•   1 Zwiebel

•   800 ml Brühe (ich nehme Gemüsebrühe)

•   1-2 Bund frische glatte Petersilie oder

•   1 Kistchen frische Kresse

•   2 Prise frisch geriebene Muskat

•   Pfeffer und Salz nach Belieben

•   100g Frischkäse

 

REZEPTZUBEREITUNG

Zwiebeln andünsten bis sie leicht glasig sind, dann die Zucchini’s und die Brühe dazugeben, dann 20 Minuten köcheln lassen.

 

Den Frischkäse einrühren, mit dem Prürierstab mixen, abschmecken mit Salz, Pfeffer und Muskat.

 

Diese Suppe lässt sich auch aus Fenchel oder Sellerieknolle zubereiten. Ich habe mich für diese Variante mit Zucchini entschieden, weil ich wissen wollte, ob ich es tatsächlich schaffe aus einer „faden“ Zucchini ein leckeres Süppchen zu zaubern… und ich kann nur sagen… sehr sehr schmackhaft, mit einem selbstgebackenen Brot und einer Einlage mit frischen Shrimps.


DER "WINTER" KOMMT NOCHMALS ZURÜCK...

Da laut aktuellem Wetterbericht nochmal der Winter bei uns Einzug halten möchte, passt dieses "Schwäbische Eintopfgericht" bestens auf unseren Mittagstisch...

Ich muss gestehen, dass dieses Rezept nicht von mir ist, sondern von meinem Mann Uli. Er kocht nicht oft, aber was er macht schmeckt immer oberlecker. Uli ist ein echter Schwabe und darum liebt er die schwäbische Küche. Das was er kochen kann, hat er seiner Mutter abgeschaut. Und die musste viel kochen... jeden Tag 13 Kinder satt bekommen und dann auch noch einen hungrigen Ehemann... bestimmt keine leichte Aufgabe.

Aber jetzt zum Rezept...

Gaisburger Marsch...

Zutaten für ca. 6 Portionen:

 

•   800 g Tafelspitz

•   Salz

•   300 g Möhren

•   350 g Knollensellerie

•   500 g Kartoffeln

•   0,5 Bund oder mehr glatte Petersilie

•   150 g Zwiebeln

•   50 g Butter

•   400 g Spätzle (am besten selbstgemachte)

 

Zubereitung:

 

Das Fleisch kalt abspülen, mit 2 l kaltem Wasser und 1 Tl Salz in einen Topf geben. Das Fleisch sollte vollständig mit Wasser bedeckt sein. Aufkochen und immer wieder abschäumen.

Die Hitze reduzieren und 2 Stunden bei mittlerer Hitze sanft kochen.

Karotten und Sellerie schälen, in ca.1 cm grosse Würfel schneiden. Die Kartoffeln waschen, schälen und auch in ca. 1 cm große Würfel schneiden. In kaltes Wasser legen, damit sie sich nicht verfärben.

Die Petersilienblätter abzupfen und hacken. Die Zwiebeln fein würfeln. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten.

35 Minuten vor Ende der Garzeit Sellerie und Möhren dazugeben. Nach weiteren 15 Minuten die Kartoffelwürfel dazugeben.

Am Ende der Garzeit das Fleisch herausnehmen und in mundgerechte Würfel schneiden. Wieder zur Brühe geben. Die Spätzle in den Eintopf geben und erhitzen. Mit den Zwiebeln und der Petersilie bestreut servieren.

Dazu frisch gebackene Brötchen... zum "reinlegen gut"...


SPÄTSOMMER MIT SOMMERLICHEN HÖCHSTTEMPERATUREN...

Bei diesen spätsommerlichen Temperaturen sollten wir den Grill nochmals einheizen. Aber was soll es denn zum Gegrillten dazu geben... ich habe euch mal eine geniale Alternative zum beliebten Nudelsalat... nämlich

Schwäbischer Schupfnudelsalat mit Pesto

 

ZUTATEN: für 4 Portionen

•   500g Schupfnudeln

•   3 rote Spitzpaprika


•   10 Cocktailtomaten


•   125g Mozzarella


 

...für das Pesto

 

•   1 Bund Basilikum


•   2 Zehen Knoblauch


•   40g Parmesankäse


•   25g Walnusskerne

•   
125ml Olivenöl


•   1⁄2 TL Salz


•   1⁄2 TL Pfeffer


•   1⁄2 TL Zucker

 

REZEPTZUBEREITUNG:

1. Schupfnudeln goldgelb anbraten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mozzarella würfeln, oder die kleinen Mozzarellakugeln halbieren. 

Die Paprika in Stücke schneiden und zusammen mit den Tomaten, etwas Öl, Salz und Pfeffer in den Backofen legen oder kurz in einer Pfanne dünsten. 

 

2. Basilikumblätter zupfen und mit dem Parmesan, Knoblauch, Walnüssen und dem Olivenöl zu einem Pesto verarbeiten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

 

3. Die Schupfnudeln, Tomaten, Paprika, Mozzarella in eine Schüssel geben und mit dem Pesto vermengen...

 

Probiert diesen sehr lecker schmeckenden Schupfnudelsalat unbedingt aus. 

Auch ihr werdet begeistert sein. 

Einfach g...uuuut

 

Viel Spass beim grillen und geniesst noch die warmen Sommertage, bevor "der goldene Herbst" Einzug hält.